Kürbisbrot

Oh ja, und weiter geht’s mit Brot! 🙂 Ist das nicht großartig, was man gerade so alles in der Küche verarbeiten kann…?? Tomaten, Zucchini – da dürfen Kürbisse nicht fehlen! Das erste Mal habe ich dieses Kürbisbrot ausprobiert und definitiv für gut befunden! Ob noch lauwarm oder am nächsten Tag getoastet mit etwas Butter…  Mmmhhhh

Diese Zutaten braucht ihr:

300g Kürbispürree

500g Weizenmehl

1 Würfel frische Hefe 

2EL Honig

3EL lauwarme Milch

100ml Speiseöl

1TL Salz

Der erste Schritt ist hier, das Kürbispürree herzustellen: schält den Kürbis, würfelt ihn, kocht ihn in 3-4El Wasser weich und püriert ihn. Oder macht es wie ich: schneidet ihn in Spalten, legt ihn auf ein Backblech mit ein ganz bisschen Öl und backt ihn weich. Er lässt sich dann wunderbar mit der Gabel zermatschen. So sieht das aus:

kurbisbrot-1

Für den Teig löst ihr die Hefe in der lauwarmen Milch auf und gebt sie dann zu allen trockenen Zutaten, die ihr in einer Schüssel gemischt habt. Zum Schluss das ausgekühlte Kürbispürree dazugeben und dann mit dem Knethaken 5min zu einem glatten Teig verarbeiten.

Der Teig sollte nun an einem warmen Ort so lange gehen, bis er sich sichtlich vergrößert hat. Ist das der Fall, legt ihr ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn gut durch. Schon kann er in eine gefettete Brotbackform und darf sich noch einmal gehen lassen 🙂

Gleich kann das Brot in den vorgeheizten Ofen (Umluft, 180°C), muss aber vorher noch 1cm tief eingeschnitten werden. Im Ofen darf es ca. 50min backen – macht die Stäbchenprobe! Seid ihr zufrieden? Dann raus damit, 20min in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wer mag, kann die Form auch noch zusätzlich mit Kürbiskernen ausstreuen.

Viel Spaß beim Nachbacken und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

 

Zucchini-Thunfisch-Quiche

Falls ihr es noch nicht bemerkt habt – es ist Zucchini-Saison! 😀 Und Tomaten…und Kürbis… Großartig! Ich mag den Spätsommer unglaublich gern, wenn die Luft morgens kühl ist und klar und man merkt, dass es ein schöner Tag werden wird… Dann ist es umso schöner, wenn der Garten ordentlich Früchte trägt. 😉

Dies war meine Ernte letzte Woche (im Garten stehen 4 Pflanzen)…

Zucchiniernte

Heute hatte ich mal wieder Appetit auf eine Quiche. Diese hier gab es ja schon des Öfteren… Mit Thunfisch ist es mal was anderes!

Zucchini-Thunfisch-Quiche

Teig:

200g Mehl

1 Messerspitze Backpulver

1 TL Salz

100g Quark

100g Butter

Belag:

300g Zwiebeln

300g Zucchini

1 Dose Thunfisch

2El Öl

Guss:

2 Eier

100g Schmand

40g Käse, gerieben

Salz, Pfeffer

1/2TL Curry

1TL Thymianblättchen (frische)

Die Zutaten für dein Teig verknetet ihr zu einem Teig, formt ihn zu einer Kugel und legt ihn abgedeckt für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Den Ofen könnt ihr jetzt schon auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Tarteform oder Springform kann gefettet werden, damit sie bereit ist für den Teig. Ich habe noch ein ganz wenig Grieß in die Form gestreut, damit sich der gebackene Teig leichter lösen lässt. 😉

Wenn der Teig gut gekühlt ist, legt ihn in die Form, drückt ihn gut an und zieht einen Rand hoch. Mit einer Gabel viele Löcher einstechen und auf mittlerer Schiene im Ofen ca. 10 bis 15 Minuten vorbacken.

Vor dem Backen:

Zucchini-Thunfisch-Quiche (8)

Nach dem Backen:

Zucchini-Thunfisch-Quiche (7)

Jetzt geht’s ans Gemüse! Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden. Zucchini in dünne Scheiben hobeln oder ganz dünn schneiden. Erst werden die Zwiebeln in Öl leicht angebraten, dann wandern die Zucchini direkt dazu und beides sollte so um die 5 Minuten dünsten. Lasst es etwas abkühlen und gebt den abgetropften Thunfisch dazu.

Zucchini-Thunfisch-Quiche (1)

Während das Gemüse abkühlt rührt ihr aus den Eiern, dem Schmand, dem Käse und den Gewürzen einen Guss. Dann gebt ihr zuerst das Gemüse auf den Teigboden und gießt dann die Eiermasse obendrauf, damit eine Bindung im Ofen entstehen kann.

Die Quiche muss jetzt noch einmal für 20 bis 25 Minuten in den Ofen.

Mit Thunfisch ist es wirklich lecker und nicht so alltäglich. Probiert es aus und überzeugt euch selbst davon!

Viel Spaß beim Nachkochen und -backen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika