Spaghetti-Muffins

Immer wieder versuche ich das Essen „besonders“ aussehen zu lassen – für die Kiddies 🙂 Unsere Kinder sind im Grunde gute Esser und mögen besonders gern Obst und Gemüse – fast alles – aber wenn Essen besonders ansprechend aussieht, schmeckt es umso besser! Wenn ihr dann noch Nudeln vom letzten Kochen übrig habt, bingo!

300g Nudeln, gekocht (jede Sorte, besonders nett mit Spaghetti)

400g Hähnchenbrust

1 Zwiebel

1EL Butter

einige Zweige Thymian

1 kleine Dose Erbsen

4 Eier

200ml Sahne

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

100g Reibekäse

Gleich zu Anfang heißt es wieder Ofen vorheizen auf 180°C. Solltet ihr keine Nudeln vom Vortag haben, kocht einfach welche neu. 😉 Die neu zu kochenden Spaghetti brecht ihr gleich, bevor ihr sie nach Packungsanleitung kocht und dann abtropfen lasst. Die Spaghetti vom Vortag schneidet ihr in kleine Stücke.

Weiter geht’s, indem ihr die Hähnchenbrust in Würfel schneidet und die Zwiebel ganz fein würfelt. Vom Thymian zupft ihr die Blättchen ab.

Jetzt bratet ihr die Hähnchenbrust in der Butter an, gebt die Zwiebel, den Thymian und die Erbsen dazu, würzt das Ganze mit Salz und Pfeffer und dünstet es für 5 Minuten.

Pasta Muffins IX

Währenddessen verührt ihr die Sahne und die Eier mit Salz, Pfeffer, Muskat und dem Käse.

In ein gefettetes Muffinblech gebt ihr die Spaghetti mit der Hähnchen-Erbsen-Mischung und drückt sie gut fest. Dann gießt die Eiersahne drüber.

Im Ofen backt ihr die Muffins ca. 25 bis 30 Minuten, bis sie goldgelb sind.

So allein sind die Spaghetti-Muffins bzw. Küchlein schon sehr lecker. Ich habe noch eine ganz einfache Tomatensoße dazu gemacht, indem ich in einen Teelöffel Öl im heißen Topf eine Dose gehackte Tomaten gegeben, diese gewürzt und leicht einkochen lassen habe.

Pasta Muffins VII

Das Ergebnis war super lecker und nicht nur die Kinder waren begeistert! Probiert es aus, bei uns wird es diese Pasta-Variante wieder und wieder geben! Guten Hunger 🙂

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Brokkoli-Pasta-Sauce

Absolut positiv überrascht waren wir vom Geschmack dieser Sauce! Ich hatte mir gedacht, dass ich in einer Nudelsauce mal ein bisschen Gemüse unterbringen könnte… Da ich immer TK-Brokkoli im Haus habe, was das eine einfache Sache und schnell entschieden.

Für die Nudelsauce braucht ihr:

500g Brokkoli

200ml Gemüsebrühe

200g Sahne

1 EL Senf

100g Frischkäse (gern auch mit Kräutern)

Kocht den Brokkoli in der Brühe bis er weich genug ist, um püriert zu werden. Gebt die Sahne, den Senf und den Frischkäse dazu und lasst den Zauberstab zaubern! 🙂 Sollte euch die Sauce zu dick sein, gebt einfach noch ein wenig Wasser hinzu. Schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab – fertig!

In unserer Variante gab es noch ein paar Garnelen und Lachsstücke, die ich kurz angebraten habe.

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Meine Herausforderung für 2016 ist, möglichst viel in unserer Ernährung auf glutenfrei umzustellen… Ich habe gemerkt, dass es mir bedeutend besser geht, wenn ich so gut wie es geht auf Gluten verzichte. Sonntags ist ein normales Brötchen noch toll, aber so nach und nach werde ich Rezepte ausprobieren und dann (wenn es denn schmeckt 🙂 ) auch hier eigenes Backwerk auf den Tisch bringen. Ich halte euch einfach auf dem Laufenden! 😉

Lasst euch diese grüne Pastasauce schmecken, viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen!

Eure Annika

Hausgemachte Nudel-Tomatensoße

Auf diesen Post habe ich mich von Anfang an gefreut! Seit ich dieses Rezept im letzten Sommer das erste Mal ausprobiert habe, bin ich absolut begeistert davon. Glaubt mir, ihr werdet es auch sein!

Bei 12 Tomatenpflanzen in meinem kleinen Gemüsegarten kommt dieses Jahr einiges an Früchten zusammen… und schnell sind mal 2kg abgesucht! Gestern waren es sogar 3kg und ich hatte noch einen kleinen Rest Zucchini, der gleich mit in die Soße gewandert ist. Ihr könnt variieren, wie ihr lustig seid! Ich habe schon eine „reine“ Tomatensoße gekocht, hatte aber neben Zucchini auch schon Aubergine mit im Topf. Egal wie – es wird köstlich!

Tomatensoße (Passata)

2 kg Tomaten

1 Bund mediterrane Kräuter (Rosmarin, Salbei, Oregano, Thymian…)

6-8 Zehen frischer Knoblauch

6 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

3-4 EL braunen Zucker

2 Bund frisches Basilikum

Hackt die mediterranen Kräuter und den Knoblauch und bratet beides in Olivenöl an. Dann gebt die in grobe Stücke geschnittenen Tomaten dazu und würzt kräftig. Gebt die Pfanne in den auf 180°C vorgeheizten Ofen und stellt den Timer auf 2h. Allein der Duft, der sich bis hierhin schon entfaltet hat, ist unglaublich! Freut euch auf den Geschmack, der noch hinzu kommt, wenn das Ganze erst mal aus dem Ofen kommt! 🙂 So sollte es dann aussehen:

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Die Röstaromen sind der Wahnsinn! Meine Soße ist diesmal gelblich geworden, weil ich so viele (fast 2/3) gelbe Tomaten genommen habe… Nur rote Tomaten ergeben natürlich eine rote Soße und wenn ihr Zucchini und/ oder Auberginen hinzugebt wird es umso grünlicher/ gemüsiger. 😉

Abfüllen steht auf dem Plan, sobald ihr alles püriert habt! Dazu nehme ich gern die Flaschen, in denen vorher Salatdressing war. Die koche ich aus und sie sind ganz leicht wiederverwendbar.

Die Masse des Rezeptes ergibt bei mir 3 Flaschen à 500ml. Jede Flasche reicht für eine Mahlzeit für uns 4.

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Wie ihr sehen könnt, habe ich den letzten kleinen Rest, der nicht mehr in die Flaschen gepasst hat, in meinem Mittagessen verarbeitet. Die Krönung auf den Spaghetti mit der köstlichen Soße? Ein Stückchen Ziegenfrischkäse! Mmmmmhhhhhh – wunderbar!!! ❤

Heute kann ich euch nur sagen – Ran an die Töpfe und nachmachen!

Viel Spaß dabei und gutes Gelingen

Eure Annika

Sommersalat und des Rätsels Lösung

Wir waren gestern spontan. Für ein opulentes Mittagsmahl (oder auch Abendessen) war es zu warm… daher gab es mittags den Rest der Zucchinisuppe vom Vortag und ich habe Grillzeug aus dem Tiefkühler genommen. Würstchen und Fleisch hab ich immer da – und Schnitzelfleisch ist schnell eingelegt (selbtgemacht ist es doch immer am schmackhaftesten) 😉

Da ich auch noch Reste der (Kinder-) Nudeln von Samstag Mittag im Kühlschrank hatte (in Form von Elefanten, Schildkröten und anderen kaum identifizierbaren Tierchen), habe ich mich entschieden, einen schnellen Salat zu machen.

Zucchini-Chutney auf Grillfleisch neben Sommersalat
Zucchini-Chutney auf Grillfleisch neben Sommersalat

Sommersalat

250g gekochte Nudeln (hübsch sieht es auch mit Schmetterlingsnudeln aus)

Gemüse (1 rote Paprika oder 1 kleine Zucchini, ich hatte auch noch Pilze da)

1 Dose Bohnen (gebackene oder weiße Bohnen)

100g Feta

1/2 Bund Lauchzwiebeln

Für das Dressing braucht ihr: Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, süßsaure Asiasoße, Olivenöl und etwas Balsamico-Essig (ich finde, es schmeckt mit weißem und dunklem Balsamico). Hier ist euer Gefühl gefragt. 🙂 Bei mir wird es eher immer zu viel als zu wenig Salatdressing… Probiert euch einfach aus und vergesst das Abschmecken nicht! Es darf sehr intensiv schmecken, denn die Nudeln und die Zucchini brauchen das. Wichtig ist, dass ihr euer Gemüse ganz fein schneidet. So kann es besser durchziehen.

Ich finde, der Salat war eine gute Alternative zu Brot und Kartoffeln, die sonst unsere Beilagen beim Grillen sind.

Falls ihr noch neugierig seid, wie das Zucchini-Chutney auf dem Foto gemacht wird– auch das Geheimnis wird bald gelüftet!

Und schnell noch des Rätsels Lösung vom Samstag: Auf dem Bild sehr ihr ein Panade-Schnitzel! 😀 Immer wenn Ei und Semmelbrösel übrig bleiben, vermische ich beides und brate es an. Das mochte ich als Kind schon super gern und meine Kinder lieben es ebenfalls! 😉

Ich wünsche euch gutes Gelingen und einen guten Start in die neue Woche!

Eure Annika