Wraps und Brotauflauf

Wir sind im Urlaub. Endlich Jahresurlaub. Im November an der Ostsee – und es ist wunderbar! Von strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel bis hin zu 5cm Neuschnee hatten wir in den letzten 8 Tagen alles dabei. Die Kinder sind viel draußen, füttern Tiere auf dem Bauernhof und haben auch schon im Sand des Ostseestrandes gebuddelt.

Wir sind in einem Ferienhaus und versorgen uns selbst. Natürlich kommt immer wieder frischer Fisch auf den Tisch, aber gestern, am Sonntag, war es eher ein Resteessen… So simpel und doch so gut! Das großartige ist, dass unsere Kinder sogar Salat essen – wenn er im Wrap versteckt ist. Sie verlangen sich die Wraps auch noch regelmäßig 😀

wraps-brotauflauf-4

Für die Wraps habe ich Kräuterfrischkäse auf die Teigfladen gestrichen, dann mit Gurke, Tomate und gemischtem Salat belegt und ein paar Stückchen Hähnchenbrust darauf verteilt. Aufgerollt, fertig. Ihr könnt die Wraps natürlich vegetarisch machen und Fleisch weglassen, oder ihr belegt sie mit Lachs! Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! 😉

Da wir vom Frühstück noch 4 Brötchen übrig hatten, wurden die kurzerhand in Scheiben geschnitten und in Eiermilch (4 Eier, 2 EL Zucker, 300ml Milch; verquirlt) getränkt. Als die Flüssigkeit komplett aufgesogen war, hab ich 1 EL Butter in Flocken darauf verteilt, noch einmal einen Eßlöffel Zucker drüber vertreut und die Auflaufform für ca. 25min bei 180°C in den Backofen geschoben. Ich fand, der Auflauf war gut, als er anfing braun zu werden.

Beilage zum Auflauf, der im Grunde Arme Ritter aus dem Ofen waren 😉 , war eine frische Mango und ein frisches Apfelmus, das ich aus 4 kleingeschnittenen Äpfeln, einem Eßlöffel Wasser und einem Eßlöffel Zucker gekocht habe.

Die Familie fand es lecker, ich fand es gar nicht aufwendig und es war schnell gemacht. Was will man mehr?

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

 

Reissalat

Wenn es Reis bei uns gibt, koche ich immer etwas mehr – weil sich mit Resten doch eine ganze Menge anfangen lässt…

Wie kocht ihr euren Reis? Ich gebe einen Teelöffel Öl in den heißen Topf und „brate“ ein paar Reiskörner an. Für mich ist es die einfachste Variente, die Menge in Tassen abzumessen. Also gebe ich pro Tasse Reis 2 Tassen Wasser dazu, plus Salz für den Geschmack. Gekocht wird der Reis dann so lange, bis das Wasser komplett weg ist – der Reis ist gar und nicht verkocht. Perfekt also! 🙂

Auf diese Art und Weise koche ich meinen Reis, seit ich als Au pair in den USA war. Meine host mom Miryam hat oft Reis gekocht und da habe ich es mir abgeguckt…

Reis kochen

Nach dieser kleinen Reis-Koch-Kunde nun aber zum eigentlichen Rezept! 🙂

Für meinen Reissalat braucht ihr:

Reis, gern vom Vortag

1 Dose Erbsen

Salz, Pfeffer

1 Dose rote Bohnen

2 Zwiebeln

2 rote Paprika

1/4 TL Oregano

4 EL Mayonnaise

200g Naturjoghurt

Wegen der Bekömmlichkeit habe ich die Zwiebeln und die Paprika in einer Pfanne leicht angebraten. Damit der Reis in der Marinade später besser durchzieht, habe ich ihn auch noch einmal dazu gegeben und erwärmt. Hier könnt ihr gleich schon mal salzen… 😉

Die Marinade habe ich aus der Mayonnaise und dem Joghurt gemacht. Alternativ zur Mayonnaise könnt ihr auch gern eine Salatcreme nehmen. Die „Soße“ direkt mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und abschmecken. Sie darf ruhig gut salzig sein, denn Reis braucht definitiv viel Würze…

Reissalat III

Der warme Reis nimmt den Geschmack jetzt besonders gut an, also direkt rein in die Schüssel, zusammen mit den Paprika, Zwiebeln, Erbsen und abgespülten roten Bohnen.

Den Salat solltet ihr möglichst 3h (oder etwas länger) ziehen lassen. Dann müsst ihr entscheiden, ob er noch etwas Würze braucht.

Reissalat mit Calamari II

Zu meinem Salat gab es an dem Tag ein paar Calamari. Die Kinder mochten Fischstäbchen dazu… und auch zum Grillen passt er gut! Eurer Phantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt, denn vielleicht wollt ihr die roten Bohnen durch grüne Bohnen ersetzen? 😉

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Heringssalat

Ich kann mich erinnern, dass meine Eltern zusammen am Tisch gesessen haben, um unseren alljährlichen Heringssalat für Silvester zu machen. Dies gehört zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen. Es war immer eine riesengroße Schüssel und damals wurden Salzheringe in Eimern gekauft und tagelang gewässert!

Heute sitzen meine Eltern immer noch zusammen am Tisch und machen Salat – aber wir machen auch unseren eigenen – so, wie er immer schon war.

An Zutaten braucht ihr:

Heringe (wir kaufen Matjes)

Zwiebeln

Äpfel

Gewürzgurken

Fleischsalat

Eier, gekocht

etwas Zucker

Naturjoghurt

Kapern, wer mag

Wie ihr seht, geht’s bei diesem Rezept um Gefühl! 🙂

Schneidet einfach alle Zutaten nach und nach in kleine Würfel und gebt alles zusammen in eine Schüssel. Guten Geschmack gibt ein bisschen Gurkenwasser… Für eine gute Konsistenz ist der Naturjoghurt da. Beim Zucker seid vorsichtig, gebt erst mal nur eine Prise hinzu.

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Beim letzten Mal habe ich gemerkt, dass es bekömmlicher ist, wenn ich die Zwiebeln vorher ein klein wenig glasig dünste. Das ist euch aber überlassen, ob ihr sie roh oder gedünstet untermischen wollt.

Am besten schmeckt der Salat natürlich, wenn er eine Weile (oder eine Nacht) durchziehen konnte! Dann hat er auch etwas Flüssigkeit gezogen und braucht eventuell noch einmal ein bisschen Joghurt oder Wasser, um sämiger zu werden.

Fisch ist bekanntlich gesund und wir warten nicht auf Silvester, um diesen Heringssalat zu machen! Zwischendurch mag ich ihn echt gern. Besonders, wenn er dann tatsächlich so schmeckt, wie er früher zuhause geschmeckt hat. 😀

Heute Abend haben wir in unserer Tanzschule einen Neujahrs-Tanztreff und nehmen eine Schüssel Heringssalat direkt mit – zum Abend mit Brötchen (sonst mit Pellkartoffeln) – ein schmackhaftes Abendessen. Das neue Jahr lässt sich auch am 8. Januar noch gut feiern, vor allem mit Tanzen 😉

Euch wünsche ich einen guten Start ins Wochenende und Gutes Gelingen!

Eure Annika

 

 

Unser Salatdressing

Drei lange, erfolgreiche Messetage in Braunschweig und Magdeburg liegen hinter mir und der Sonntag zeigt sich heute von seiner besten Seite. Die Kinder sind an Oma und Opa „verkauft“ und wir haben „ausgeschlafen“ – bis 9 Uhr! 😀

Schon auf dem Weg zur Tanzschule (ein großartiges Hobby für uns!) kann ich mich an den herbstlichen Farben kaum satt sehen!

Herbst in MD 2015

Drei Restaurants haben wir nach dem Tanzen angerufen bzw. dort angehalten und alle waren komplett ausgebucht… Also bedeutete das für mich: schnell was kochen. Es hat sich glücklicherweise noch etwas Feldsalat angefunden, Passata war da – Spaghetti sowieso – und die letzte Zucchini der Saison! Diese habe ich fix in Scheiben geschnitten, mit einer Zwiebel angebraten und Passata dazu gegeben. Teil 1 fertig 😉

Nudeln mit Zucchini

So mache ich gaaanz oft unser Salatdressing – nach Gefühl:

Balsamico-Essig

Honig

Senf, mittelscharf

Salz, Pfeffer

Pflanzenöl.

Bis auf das Öl gebe ich alle Zutaten zusammen in eine kleine Schüssel und verrühre alles – erst dann gebe ich unter kräftigem Rühren das Öl dazu, damit sich alles gut verbinden kann.

Balsamico-Salatdressing

Für den Salat habe ich noch ein paar einsame Pilze in Scheiben geschnitten und gebraten. Lecker!

Nudeln und Salat

Ich muss ja gestehen, dass ich sonntags total gern Mittagschlaf mache. Nur war das Wetter so verlockend, dass wir noch eine Stunde spazieren gegangen sind, bevor wir die Kinder abgeholt haben. Seht selbst:

Herbst1 Herbst2 Herbst3 Herbst4 Herbst5 Herbst6 Herbst7 Herbst8

Einen goldenen Herbst wünsche ich euch! 🙂

Eure Annika

Sommersalat und des Rätsels Lösung

Wir waren gestern spontan. Für ein opulentes Mittagsmahl (oder auch Abendessen) war es zu warm… daher gab es mittags den Rest der Zucchinisuppe vom Vortag und ich habe Grillzeug aus dem Tiefkühler genommen. Würstchen und Fleisch hab ich immer da – und Schnitzelfleisch ist schnell eingelegt (selbtgemacht ist es doch immer am schmackhaftesten) 😉

Da ich auch noch Reste der (Kinder-) Nudeln von Samstag Mittag im Kühlschrank hatte (in Form von Elefanten, Schildkröten und anderen kaum identifizierbaren Tierchen), habe ich mich entschieden, einen schnellen Salat zu machen.

Zucchini-Chutney auf Grillfleisch neben Sommersalat
Zucchini-Chutney auf Grillfleisch neben Sommersalat

Sommersalat

250g gekochte Nudeln (hübsch sieht es auch mit Schmetterlingsnudeln aus)

Gemüse (1 rote Paprika oder 1 kleine Zucchini, ich hatte auch noch Pilze da)

1 Dose Bohnen (gebackene oder weiße Bohnen)

100g Feta

1/2 Bund Lauchzwiebeln

Für das Dressing braucht ihr: Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, süßsaure Asiasoße, Olivenöl und etwas Balsamico-Essig (ich finde, es schmeckt mit weißem und dunklem Balsamico). Hier ist euer Gefühl gefragt. 🙂 Bei mir wird es eher immer zu viel als zu wenig Salatdressing… Probiert euch einfach aus und vergesst das Abschmecken nicht! Es darf sehr intensiv schmecken, denn die Nudeln und die Zucchini brauchen das. Wichtig ist, dass ihr euer Gemüse ganz fein schneidet. So kann es besser durchziehen.

Ich finde, der Salat war eine gute Alternative zu Brot und Kartoffeln, die sonst unsere Beilagen beim Grillen sind.

Falls ihr noch neugierig seid, wie das Zucchini-Chutney auf dem Foto gemacht wird– auch das Geheimnis wird bald gelüftet!

Und schnell noch des Rätsels Lösung vom Samstag: Auf dem Bild sehr ihr ein Panade-Schnitzel! 😀 Immer wenn Ei und Semmelbrösel übrig bleiben, vermische ich beides und brate es an. Das mochte ich als Kind schon super gern und meine Kinder lieben es ebenfalls! 😉

Ich wünsche euch gutes Gelingen und einen guten Start in die neue Woche!

Eure Annika