Poffertjes & Beereneis

In jedem Jahr ist es eine willkommene Pflicht für uns, auf dem Weihnachtsmarkt mindestens 1x am Poffertjes-Stand vorbei zu gehen… Und gerade heute habe ich erst gelesen, dass es noch 27 Wochen bis Weihnachten sind! 😀 Was passt da besser, als im Rezeptbuch nachzuschlagen und diese kleine Köstlichkeit selbst zu machen?!

Ursprünglich kommt das kleine Gebäck aus Holland und wird in einer ganz speziellen Pfanne ausgebacken. Nun, die gibt es in meinem Haushalt nicht, von daher haben die Küchlein nicht die originelle Form, aber sie schmecken trotzdem köstlich!

Hier mein Rezept:

1 TL Hefe

200ml lauwarme Milch

125g Mehl (ganz normales)

125g Buchweizenmehl

2 Eier

1 Prise Salz

etwas Vanille

Zuerst habe ich die (Trocken)Hefe mit der Milch gemischt. Im zweiten Schritt habe ich aus den Mehlen, den Eiern, dem Salz und der Vanille (aus einer Mühle) einen Grundteig hergestellt, zu dem ich dann die Hefemilch langsam dazu gegeben habe. Wundert euch nicht, es wird ein recht flüssiger Teig!

Lasst ihn abgedeckt ca. 1 Stunde stehen und gehen. Dann nehmt ihr einen großen Löffel oder eine kleine Kelle und backt Miniküchlein in heißem Öl in einer Pfanne aus. Auf Küchenrolle ablegen und anschließend nur noch auf einem Teller hübsch anrichten und mit Puderzucker bestreuen!

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Poffertjes

Dazu gab es bei uns heute ein selbstgemachtes Eis – ganz schnell püriert und nur mit 3 Zutaten: gefrorene Beeren, etwas Mandelmilch und 1 EL Mandelmus. Dekoriert habe ich mit Granatapfelkernen! 😉

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Beereneis

Wir hatten spontanen Besuch und haben ganz klassisch zum Sonntag Nachmittag Kaffee und Kuchen genossen… Macht es nach, es lohnt sich!

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Poffertjes & Beereneis

Viel Spaß beim Nachbacken und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Fleischwurst-Eintopf

So. Wir sind in der Phase angekommen, in der alle unsere 3 Kinder Fleischwurst lieben! Nichts ist besser oder beliebter. 😉 Es geht auch mal Mortadella oder Käse… Aber zu (fast) jeder Mahlzeit wird nach Fleischwurst gefragt.

Also habe ich mir überlegt, dass man diese doch auch mal in einem Mittagessen verarbeiten könnte… Gut, oder? 😉 Vielleicht sucht ihr ja für morgen auch noch eine Idee für euer Mittagessen… Ihr braucht:

1 Fleischwurstring

Champignons

Zwiebeln

Zucchini

Lauch

Knoblauch

Olivenöl

2 Dosen gehackte Tomaten

3 EL Tomatenmark

250 ml Fleischbrühe

Salz

Pfeffer

Paprikapulver, edelsüß

100 ml Cremefine (oder Sahne)

Beim Gemüse entscheidet ihr einfach, wieviel ihr verwenden wollt! Ich hatte 1 mittelgroße Zucchini, 2 Stangen Porree, 3 Zwiebeln (mit denen koche ich gern!), 5 Knoblauchzehen und 1 Packung Champignons (ca. 300g).

Im Olivenöl bratet ihr die Zwiebeln und die Fleischwurst an, dann kommt das andere Gemüse (ihr habt das natürlich in Würfel geschnitten 😉 dazu und ihr schmort alles für ungefähr 5 Minuten. Dann kommen Tomatenmark, die stückigen Tomaten und die Fleischbrühe mit rein. Fehlen noch die Gewürze und dann kocht ihr alles bei geringer Temperatur für ca. 10 Minten.

Abschmecken, Cremefine einrühren, fertig! Dazu passt natürlich ein Stück frisches Baguette, aber die Kinder lieben es auch so!

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Nudelauflauf mit Chinakohl, anschließend süße Polenta mit Mangosalat

Zur letzten Familienfeier gab es auch einen Nudelauflauf. Ich hab ja schon erwähnt, dass ich jetzt im Herbst den Kohl besonders mag – ob Spitz-, China- oder Wirsingkohl. Ich habe ein Rezept gefunden, das ich einfach so abgewandelt habe, dass es mir gepasst hat. 😉 So geht’s:

Nudelauflauf

400g Farfalle

Salz

ca. 1kg Chinakohl

3 Möhren

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

6 Zweige Salbei

2 EL Olivenöl

400ml Gemüsebrühe

Pfeffer

frisch geriebene Muskatnuss

200g Parmesan

200ml Sahne

Wie schon so of heizt ihr den Backofen direkt schon mal auf 250°C vor. Die Nudeln kocht ihr nach Packungsanweisung im kochenden Salzwasser und gießt sie dann ab.

Jetzt gehts an den Kohl und das restliche Gemüse. Schneidet den Chinakohl in feine Streifen, putzt die Möhren und schneidet sie in Scheiben, schält Knoblauch und Zwiebel und würfelt beides. Der Salbei wird fein gehackt.

Im heißen Olivenöl sollten Kohl, Möhren, Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten angebraten werden, dann löscht die Gemüsebrühe alles ab und Salbei, Muskat, Salz und Pfeffer würzen das Ganze. Lasst es kurz aufkochen und legt den Deckel auf, damit alles ca. 3 Minuten schmoren kann.

Bevor gleich alles im Ofen gart, gebt ihr den geriebenen Parmesan (1 EL aufheben), die Sahne und die Pasta zum Kohlgemüse und schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab. Alles wandert nun in eine feuerfeste Auflaufform, wird mit Parmesan bestreut und dann im Ofen für 5-10 Minuten überbacken.

Ich möchte wetten, dass euch jetzt noch der süße Zahn tropft und ihr Appetit auf einen kleinen Nachtisch habt. Richtig? 😀 Diese Polenta ist auch echt gesund, weil sie von einem Mangosalat begleitet wird. Obst ist doch was Gutes! 😉

Süße Polenta

1 Päckchen Vanillezucker

50g Zucker

40g Maisgrieß (Polenta)

250ml Milch

2TL abgeriebene Bio-Zitronenschale

2 Eiweiß

1 Mango

2EL Limettensaft

2 EL brauner Zucker

10-15 gehackte Basilikumblättchen

30g Zucker, den Vanillezucker und die Zitronenschale gebt ihr in die Milch und kocht sie einmal kurz auf, um dann den Grieß einrieseln zu lassen. Der sollte bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten quellen – muss aber regelmäßig umgerührt werden. Nehmt ihn dann von der Herdplatte und lasst ihn auskühlen. Das ist wichtig, sonst wird der Nachtisch später zu flüssig…!

Jetzt schlagt ihr die Eiweiß mit einer Prise Salz steif, lasst 20g Zucker einrieseln und hebt die Masse unter die leicht ausgekühlte Polenta. In einer Schüssel oder kleinen Dessertschälchen lasst ihr sie dann komplett auskühlen.

Für den Mangosalat würfelt ihr das Fruchtfleisch und mischt es in einer Schüssel mit Limettensaft, braunem Zucker und Basilikum. Mariniert den Salat für mindestens 30 Minuten und verteilt ihn dann auf der Polenta. Fertig!

Ich habe noch nie Mango in Kombination mit Zucker und Basilikum gegessen und war positiv überrascht!

Wer mag, schlägt noch ein bisschen Sahne und gibt sie als Garnitur auf die Polenta mit dem Mangosalat. Lasst es euch schmecken! 😀

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Spitzkohl-Kokos-Curry und Schokokuchen im Glas

So. Ich habe beschlossen, dass es einen Nachtisch zum Abendessen geben darf, wenn es mittags nur Salat gab… 😉 Guter Deal, oder?

Der erste Versuch war ein Kokoscurry, sehr leicht mit Basmatireis, und dann ein super schnell zubereiteter Schokoladenkuchen aus der Mikrowelle. Beides gelungen – das kann ich euch sagen!

Unbedingt anmerken will ich noch, dass der Herbst eine super Saison ist… Es gibt ganz viele leckere Kohlarten, Kürbis, Eintöpfe, die sich bei Schmuddelwetter so schön warm im Bauch verteilen… Hach, da könnte ich ins Schwärmen kommen!

Spitzkohl-Kokos-Curry

Basmatireis nach Bedarf

1kg Spitzkohl

250g Pilze

2 rote Paprika

2 Knoblauchzehen

2EL Butterschmalz

2EL Curry

Salz, Zucker

400ml Kokosmilch

Cayennepfeffer

Fangt direkt damit an, dass ihr den Reis nach Packungsanweisung gart.

Für das Curry putzt ihr den Spitzkohl und schneidet ihn in ca. 2cm große Stücke. Die Pilze ebenfalls putzen (ihr könnt alles nehmen: Champignons, Kräuterseitlinge, Shiitake,…) und in Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen und würfeln; den Knoblauch schälen und hacken.

kokoscurry-3

Als nächstes erhitzt das Butterschmalz in einer großen Pfanne und bratet den Spitzkohl ein wenig an. Die Pilze, Paprika und den Knoblauch dazugeben. Jetzt würzt ihr das Gemüse mit Curry, Salz und Zucker und bratet die Gewürze mit an. Mit der Kokosmilch ablöschen und alles zusammen einige Minuten köcheln lassen. Dann mit Cayennepfeffer abschmecken und fertig!

Dieses Curry hat uns bei diesem ersten Versuch so gut geschmeckt, dass ich es direkt auch zur Familienfeier am letzten Wochenende gemacht habe. Es kam gut an 😉

Der Kuchen sollte dann entsprechend ganz schnell gehen und ich habe mir ein paar Sachen zusammengemixt und alles in kleine Einmachgläser abgefüllt. Das gibt’s mal wieder!

Schokokuchen im Glas

6EL Haselnüsse

3EL Zucker

1 Ei

1EL Kakao

3EL Milch

3EL Öl

Schokolade für den Kern

Alle Zutaten einfach zusammen rühren (nur mit dem Schneebesen) und in kleine Gläser füllen, ein Stück Schokolade in der Mitte platzieren und für 1,5 bis 2 Minuten auf höchster Stufe in der Mikrowelle garen. Zack, fertig!

Keine halbe Stunde und ich hatte dieses 2 Gang Menü auf dem Tisch. Das ist in einer Arbeitswoche gut zu schaffen und wirklich lecker. Probiert es einfach aus! 😉

Viel Spaß beim Nachkochen und -backen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Bananenbrot

Also… seit Wochen liegt mir die große Tochter in den Ohren, dass sie doch unbedingt mal Bananenbrot essen möchte und ich doch bitte eins backen soll. Was mich ein wenig wundert, denn sie mag keine Bananen! Aber gut, ich habe mich überreden lassen und es ist ein köstliches Brot dabei heraus gekommen. Nur ratet mal, wem es nicht geschmeckt hat… 😀 😉 Wir fanden es trotzdem super und ich teile es gern mit euch.

3 reife Bananen

240g Mehl

1TL Back-Natron

1 große Prise frische Muskatnuss

1 Prise Salz

120g Butter oder Margarine

200g Zucker

1TL Weißweinessig

60g Kokosraspeln

1EL braunen Zucker

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Bevor es an den Teig geht, heizt schon mal den Ofen auf 180°C Umluft auf und fettet eine Kastenform ein.

Los geht’s mit dem Pürieren der Bananen. In einer anderen Schüssel schlagt ihr Butter und Zucker fluffig auf, gebt dann den Essig, die trockenen Zutaten und das Bananenpürree abwechselnd dazu. Als letztes wandern die Kokosraspeln unter den Teig und er kann in die Kastenform.

Den Eßlöffel braunen Zucker streut ihr noch auf die glatte Oberfläche des Teiges in der Form. Es dürfen auch gern 2 EL sein 😉

Das Brot sollte ca. 50-60 Minuten backen bis die Oberfläche schön braun ist und bei der Stäbchenprobe kein Teig am Holz kleben bleibt. Dann aus dem Ofen nehmen, eine halbe Stunde abkühlen lassen und das Brot direkt aus der Form stürzen, damit es richtig auskühen kann.

Unser Brot war super fluffig und hat pur geschmeckt, aber auch in der Variante mit gesalzener Butter. Wirklich köstlich, auch noch am nächsten Tag!

Viel Spaß beim Nachbacken und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Krautstrudel schwäbisch

Willkommen Oktober! Was für ein wunderbarer Tag war das heute, auch wenn der Himmel wolkenverhangen war… 4 Generationen Frauen meiner Familie mütterlicherseits (na gut, 3 und ein Baby 😉 ) haben heute in meiner Küche Gespräche geführt, alte Geschichten vorgekramt, gelacht und geweint und so ganz nebenbei gekocht. ❤

Meine Oma Alice ist stolze 88 Jahre jung und kocht für sich noch täglich. Seit Monaten hatten wir geplant, dass sie mir mal zeigt, wie sie früher gekocht hat. Sie hat nämlich schwäbische Wurzeln… 🙂 Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es heute geklappt hat und sie und meine Mutti zu Besuch waren!

Ich kann mich erinnern, dass ich diese Krautstrudeln – Hefeteig gefüllt mit Sauerkraut – schon einmal als Kind gegessen habe. Und weil es so lecker und einfach zu machen ist, teile ich das Geheimnis natürlich mit euch! 😉

Für den Hefeteig braucht ihr

500g Mehl

1 Würfel Hefe

1 TL Salz

1 Ei

80g Margarine

250ml lauwarme Milch

Verknetet alles zu einem glatten Teig und lasst ihn gute 45-60min gehen, so dass er sich mindestens verdoppelt, besser verdreifacht.

Dann gehts ans Kneten und das kann meine Oma noch gut! Ist der Kittel nicht niedlich? 😀

Den Teig hat sie nach dem Kneten in 8 ungefähr gleich große Stücke geteilt und jedes ausgerollt. Auf den Teigfladen kamen dann 2-3 EL fertiges Sauerkraut und er wurde zu einer Teigtasche verschlossen.

Diese Teigtaschen haben wir noch einmal 30min ruhen und gehen lassen. Beim Garen heißt es dann aufpassen: Gebt in einen Topf eine Tasse Wasser mit 2 EL Butter. Dieses kocht ihr auf und sobald es blubbert legt ihr die Teigtaschen hinein. Sie werden noch einmal wachsen, also macht die Pfanne nicht zu voll. Legt direkt den Deckel auf den Topf und nehmt ihn nicht wieder ab! Es kommt ein wenig auf euer Feingefühl an – beobachtet das Wasser im Topf, es sollte leicht vor sich hin köcheln.

Sobald es verkocht ist, kommt die Butter ins Spiel und sorgt dafür, dass die Strudel knusprig werden können. Das dauert vielleicht 5 bis 10min und ihr erkennt, dass sie gut sind, wenn sie duften! Und ja, jetzt dürft ihr den Deckel doch wieder abnehmen. 😀

Esst diese leckeren Krautstrudel jetzt gleich, denn warm und so frisch sind sie am besten! Das Sauerkraut macht sie saftig, so dass man im Grunde keinerlei Soße braucht. Der Hefeteig ist wunderbar fluffig und der Boden jeder einzelnen Teigtasche super knusprig. Köstlich!

Wir haben übrigens ausgemacht, dass wir so einen Tag wie heute wiederholen. Das nächste Mal gibt es Hefeklöße herzhaft und meine Oma hat schon die Aufgabe bekommen, sich für das Mal danach zu überlegen, was wir dann kochen. 😉 Ich bin unglaublich dankbar, dass der Tag heute so schön war, wir vier Mädels uns so schön unterhalten haben und ich von meiner Oma noch lernen kann.

Und jetzt ihr, ran an die Kochtöpfe!

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Zucchini-Thunfisch-Quiche

Falls ihr es noch nicht bemerkt habt – es ist Zucchini-Saison! 😀 Und Tomaten…und Kürbis… Großartig! Ich mag den Spätsommer unglaublich gern, wenn die Luft morgens kühl ist und klar und man merkt, dass es ein schöner Tag werden wird… Dann ist es umso schöner, wenn der Garten ordentlich Früchte trägt. 😉

Dies war meine Ernte letzte Woche (im Garten stehen 4 Pflanzen)…

Zucchiniernte

Heute hatte ich mal wieder Appetit auf eine Quiche. Diese hier gab es ja schon des Öfteren… Mit Thunfisch ist es mal was anderes!

Zucchini-Thunfisch-Quiche

Teig:

200g Mehl

1 Messerspitze Backpulver

1 TL Salz

100g Quark

100g Butter

Belag:

300g Zwiebeln

300g Zucchini

1 Dose Thunfisch

2El Öl

Guss:

2 Eier

100g Schmand

40g Käse, gerieben

Salz, Pfeffer

1/2TL Curry

1TL Thymianblättchen (frische)

Die Zutaten für dein Teig verknetet ihr zu einem Teig, formt ihn zu einer Kugel und legt ihn abgedeckt für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Den Ofen könnt ihr jetzt schon auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Tarteform oder Springform kann gefettet werden, damit sie bereit ist für den Teig. Ich habe noch ein ganz wenig Grieß in die Form gestreut, damit sich der gebackene Teig leichter lösen lässt. 😉

Wenn der Teig gut gekühlt ist, legt ihn in die Form, drückt ihn gut an und zieht einen Rand hoch. Mit einer Gabel viele Löcher einstechen und auf mittlerer Schiene im Ofen ca. 10 bis 15 Minuten vorbacken.

Vor dem Backen:

Zucchini-Thunfisch-Quiche (8)

Nach dem Backen:

Zucchini-Thunfisch-Quiche (7)

Jetzt geht’s ans Gemüse! Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden. Zucchini in dünne Scheiben hobeln oder ganz dünn schneiden. Erst werden die Zwiebeln in Öl leicht angebraten, dann wandern die Zucchini direkt dazu und beides sollte so um die 5 Minuten dünsten. Lasst es etwas abkühlen und gebt den abgetropften Thunfisch dazu.

Zucchini-Thunfisch-Quiche (1)

Während das Gemüse abkühlt rührt ihr aus den Eiern, dem Schmand, dem Käse und den Gewürzen einen Guss. Dann gebt ihr zuerst das Gemüse auf den Teigboden und gießt dann die Eiermasse obendrauf, damit eine Bindung im Ofen entstehen kann.

Die Quiche muss jetzt noch einmal für 20 bis 25 Minuten in den Ofen.

Mit Thunfisch ist es wirklich lecker und nicht so alltäglich. Probiert es aus und überzeugt euch selbst davon!

Viel Spaß beim Nachkochen und -backen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Spaghetti-Muffins

Immer wieder versuche ich das Essen „besonders“ aussehen zu lassen – für die Kiddies 🙂 Unsere Kinder sind im Grunde gute Esser und mögen besonders gern Obst und Gemüse – fast alles – aber wenn Essen besonders ansprechend aussieht, schmeckt es umso besser! Wenn ihr dann noch Nudeln vom letzten Kochen übrig habt, bingo!

300g Nudeln, gekocht (jede Sorte, besonders nett mit Spaghetti)

400g Hähnchenbrust

1 Zwiebel

1EL Butter

einige Zweige Thymian

1 kleine Dose Erbsen

4 Eier

200ml Sahne

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

100g Reibekäse

Gleich zu Anfang heißt es wieder Ofen vorheizen auf 180°C. Solltet ihr keine Nudeln vom Vortag haben, kocht einfach welche neu. 😉 Die neu zu kochenden Spaghetti brecht ihr gleich, bevor ihr sie nach Packungsanleitung kocht und dann abtropfen lasst. Die Spaghetti vom Vortag schneidet ihr in kleine Stücke.

Weiter geht’s, indem ihr die Hähnchenbrust in Würfel schneidet und die Zwiebel ganz fein würfelt. Vom Thymian zupft ihr die Blättchen ab.

Jetzt bratet ihr die Hähnchenbrust in der Butter an, gebt die Zwiebel, den Thymian und die Erbsen dazu, würzt das Ganze mit Salz und Pfeffer und dünstet es für 5 Minuten.

Pasta Muffins IX

Währenddessen verührt ihr die Sahne und die Eier mit Salz, Pfeffer, Muskat und dem Käse.

In ein gefettetes Muffinblech gebt ihr die Spaghetti mit der Hähnchen-Erbsen-Mischung und drückt sie gut fest. Dann gießt die Eiersahne drüber.

Im Ofen backt ihr die Muffins ca. 25 bis 30 Minuten, bis sie goldgelb sind.

So allein sind die Spaghetti-Muffins bzw. Küchlein schon sehr lecker. Ich habe noch eine ganz einfache Tomatensoße dazu gemacht, indem ich in einen Teelöffel Öl im heißen Topf eine Dose gehackte Tomaten gegeben, diese gewürzt und leicht einkochen lassen habe.

Pasta Muffins VII

Das Ergebnis war super lecker und nicht nur die Kinder waren begeistert! Probiert es aus, bei uns wird es diese Pasta-Variante wieder und wieder geben! Guten Hunger 🙂

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Zucchinitorteletts zum Jahrestag

Kaum zu glauben – heute vor einem Jahr habe ich mit diesem Blog angefangen! ❤

Über jeden einzelnen Post war ich glücklich, dass ich ihn schreiben konnte; über jedes einzelne „Gefällt mir“ und jeden Kommentar habe ich mich gefreut. 😀

Die Tassen hoch auf ein neues Jahr auf dieser Seite! Ich hoffe, ihr erfreut euch an den Rezepten wie ich und habt viel Spaß beim Nachkochen und -backen. 😉

Zur Feier des Tages gibt es etwas, das fein daher kommt, aber super leicht in der Zubereitung ist: Zucchinitorteletts. Ihr braucht

4 Platten oder 2 Rollen Blätterteig

250g Möhren

1 Zwiebel

2El Öl

450g Zucchini, geraspelt

100ml Sahne

100g Käse, gerieben

1 Ei

Ihr fangt mit dem Raspeln der Möhren und Zucchini an und schneidet die Zwiebel in kleine Würfel. Alles zusammen geht in eine Pfanne, in der ihr das Öl schon erhitzt habt.

Verquirlt das Ei mit der Sahne und gebt es zum Gemüse, so dass es in der Sauce ca. 5min dünsten kann. Währenddessen den Ofen schon mal auf 180°C Umluft vorheizen und ein Blech mit Backpapier bereit stellen.

Den Teig rollt ihr aus und schneidet ihn in 8 bis 12 gleich große Quadrate, an denen ihr die Ränder leicht hochbiegt. Jetzt gebt ihr schnell den Käse zum Gemüse, rüht ihn gut unter und verteilt die Masse löffelweise auf dem Blätterteig.

Die Torteletts kommen dann aufs Blech und für 20min in den Ofen. Zack, fertig!

Die kommen defnitiv gut an, wenn auf die Schnelle mal etwas fertig sein muss, weil sich Überraschungsbesuch angekündigt hat. 😉

Viel Spaß beim Nachkochen und -backen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Reissalat

Wenn es Reis bei uns gibt, koche ich immer etwas mehr – weil sich mit Resten doch eine ganze Menge anfangen lässt…

Wie kocht ihr euren Reis? Ich gebe einen Teelöffel Öl in den heißen Topf und „brate“ ein paar Reiskörner an. Für mich ist es die einfachste Variente, die Menge in Tassen abzumessen. Also gebe ich pro Tasse Reis 2 Tassen Wasser dazu, plus Salz für den Geschmack. Gekocht wird der Reis dann so lange, bis das Wasser komplett weg ist – der Reis ist gar und nicht verkocht. Perfekt also! 🙂

Auf diese Art und Weise koche ich meinen Reis, seit ich als Au pair in den USA war. Meine host mom Miryam hat oft Reis gekocht und da habe ich es mir abgeguckt…

Reis kochen

Nach dieser kleinen Reis-Koch-Kunde nun aber zum eigentlichen Rezept! 🙂

Für meinen Reissalat braucht ihr:

Reis, gern vom Vortag

1 Dose Erbsen

Salz, Pfeffer

1 Dose rote Bohnen

2 Zwiebeln

2 rote Paprika

1/4 TL Oregano

4 EL Mayonnaise

200g Naturjoghurt

Wegen der Bekömmlichkeit habe ich die Zwiebeln und die Paprika in einer Pfanne leicht angebraten. Damit der Reis in der Marinade später besser durchzieht, habe ich ihn auch noch einmal dazu gegeben und erwärmt. Hier könnt ihr gleich schon mal salzen… 😉

Die Marinade habe ich aus der Mayonnaise und dem Joghurt gemacht. Alternativ zur Mayonnaise könnt ihr auch gern eine Salatcreme nehmen. Die „Soße“ direkt mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und abschmecken. Sie darf ruhig gut salzig sein, denn Reis braucht definitiv viel Würze…

Reissalat III

Der warme Reis nimmt den Geschmack jetzt besonders gut an, also direkt rein in die Schüssel, zusammen mit den Paprika, Zwiebeln, Erbsen und abgespülten roten Bohnen.

Den Salat solltet ihr möglichst 3h (oder etwas länger) ziehen lassen. Dann müsst ihr entscheiden, ob er noch etwas Würze braucht.

Reissalat mit Calamari II

Zu meinem Salat gab es an dem Tag ein paar Calamari. Die Kinder mochten Fischstäbchen dazu… und auch zum Grillen passt er gut! Eurer Phantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt, denn vielleicht wollt ihr die roten Bohnen durch grüne Bohnen ersetzen? 😉

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika