Zucchini Brownies

Wart ihr schon einmal im Schokoladen-Himmel???

Also ich war dort heute und muss euch berichten, wie ich dort gelandet bin… 😀

Letzte Woche hat mir meine Freundin Antje erzählt, dass es bei ihr Schokoladen Brownies mit Zucchini gab und hat mir das Rezept geschickt. Ich habe es etwas abgewandelt und kann euch sagen, das Ergebnis war KÖSTLICH!

Zucchini Brownies

120ml Pflanzenöl

300g weißer Zucker

200g brauner Zucker

1TL Vanille Extrakt

650g Mehl

150g ungesüßter Kakao

1,5TL Backpulver

1TL Salz

650g Zucchini, geraspelt

100g Mandeln, gehackt

 

Frosting: 

6EL ungesüßter Kakao

80g Margarine

650g Puderzucker

60ml Milch

1TL Vanille Extrakt

 

Bevor ihr euch an den Kuchen macht, heizt direkt mal den Ofen vor: Umluft, 175°C und stellt euch eine Backform bereit, in der üblicherweise Brownies gemacht werden: rechteckig und nicht zu groß. Diese gleich schon einmal fetten, damit der Teig nicht kleben bleibt.

Für den Teig mischt ihr zuerst alle trockenen Zutaten, gebt dann Öl, Vanille und Zucchini dazu und mixt alles gut durch. Der Teig wird recht schwer, wundert euch also nicht. 😉

Sobald der Teig in der Form ist, wandert er auch schon in den Ofen und bäckt dort 25-30 Minuten. Macht ruhig die Stäbchenprobe mit einem Holzspießer; bedenkt aber, dass bei Brownies immer ein bisschen Teig dran kleben bleibt. Ihr entscheidet, wieviel es sein soll und wie weich der Teig der Brownies am Ende sein darf.

Der Kuchen sollte ein bisschen auskühlen, bevor ihr das Frosting drauf gebt. Dies macht ihr, indem ihr die Margarine schmelzt und den Kakao einrührt. In einer extra Schüssel vermischt ihr die Milch mit der Vanille und dem Puderzucker; dann kommt die ausgekühlte Schokolade dazu und alles gut gemixt auf den Kuchen. Noch einmal kühl stellen und anschneiden!

Sooo schokoladig, knackig wegen der Mandeln und saftig durch die Zucchini… Absolut empfehlenswert, wenn ihr denn auf Schokolade steht. 😀

Viel Spaß beim Nachbacken und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

 

 

Salzmandeln

Die vielen Feiertage sind vorüber, das neue Jahr ist 2 Tage alt und vielleicht habt ihr auch das Gefühl, ihr müsstet etwas leichter essen? Also mir geht es so… Und obwohl wir nicht bedeutend mehr gegessen haben – besonders an Weihnachten – aber so ein Gänsebraten und eine Lammkeule mit Butterbohnen, Rotkohl, Rosenkohl und Klößen gibt es eben nicht alle Tage.

An Heilig Abend sind wir so eine Familie, die Kartoffelsalat isst. Gerade auch, weil es die großen Braten jeweils am 1. und 2. Feiertag gibt. Dazu Würstchen – perfekt. 🙂

Auch Silvester ist bei uns ganz klassisch traditionell und ich mache einen Heringssalat, den es schon in meiner Kindheit gab. Das Rezept werde ich euch diesen Monat mal noch vorstellen. Fisch ist ja bekanntlich gesund, also muss niemand bis Silvester warten, um Heringssalat zu essen! 😉

Doch zurück zu diesem Gefühl, das mir sagt, der Bauch sei zu voll (was nicht nur daran liegt, dass es sich ein kleiner Mitbewohner in meinem Bauch gemütlich gemacht hat, der noch gute 25 Wochen bleiben möchte ❤ ). Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass mit einem neuen Jahr gute Vorsätze kommen? Die meisten wollen mehr Sport machen, gesünder leben, besser essen… Wen also so ein Gefühl plagt, dem kann mit einem kleinen Snack geholfen werden!

Salzmandeln

1 Eiweiß

400g ganze Mandeln

1TL Salz

Schlagt das Eiweiß mit einer Gabel etwas an, damit es schaumig wird.

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Dann gebt die Mandeln und das Salz hinzu und mischt alles gut durch. Die Mandeln auf einem Blech mit Backpapier verteilen und bei 160°C Umluft (vorgeheizt) ca. 10-12 Minuten rösten bzw. trocknen. Nach der Hälfte der Zeit nehme ich immer eine Gabel und gehe damit übers Blech, damit alle Mandeln gleich gut getrocknet werden.

Lasst die Mandeln auf dem Blech vollständig abkühlen und verpackt sie dann luftdicht.

Wundert euch bitte nicht über die Menge an Mandeln auf den Bildern! 🙂 Ich habe sie vor Weihnachten gemacht und fast 2kg Mandeln verwendet, um kleine Geschenke daraus zu machen.

Vor ca. 3 Jahren haben ich das Rezept mal gefunden, ausprobiert und für sehr gut befunden! Die Kinder lieben diese Mandeln und sie sind eine sehr gute Alternative zur süßen Variante…

Euch viel Spaß beim Ausprobieren und Verkosten! Gutes Gelingen

Eure Annika

 

Kuchenbuffet

Gestern haben wir also Geburtstag gefeiert. Meistens stehen zwei Varianten zur Auswahl: entweder Kaffee und Kuchen oder ein warmes Abendessen. Für den Kindergeburtstag war es Variante eins. Hier stelle ich euch mal die Kuchen vor, die auf der Kaffeetafel standen.

Nusskuchen Nusskuchen

250g Butter

3 Eier

200g Zucker

200g Grieß

200g Zwieback, zerkrümelt

200g gemahlene Nüsse

200ml Milch

1 Päckchen Backpulver

Alles gut verrühren, in eine gefettete Springform geben und ca. 40-45 Minuten bei 180°C Umluft backen.

Oben auf passt eine Decke aus Schokoladenkuvertüre super! Und ein bisschen Deko kommt immer gut an… 😉

Rotkäppchen Cupcakes II Rotkäppchen Cupcakes I Rotkäppchen Cupcakes

Dornröschen Cupcakes (abgewandelt, aus Heute koch ich, morgen brat ich)

100g Marzipanrohmasse

150g weiche Butter

75g Zucker

Salz

3 Eier

2 EL roten Fruchtsaft

80g Mehl

100g gemahlene Mandeln

1 gestr. TL Backpulver

36 Himbeeren (TK)

Für die Creme:

2 EL Himbeermarmelade (ich hatte selbstgemachte Himbeer-Aprikosen-Marmelade)

250g weiche Butter

2 EL Puderzucker

1 EL roten Fruchtsaft

Den Anfang macht ihr, indem ihr das Marzipan raspelt und mit Butter, Zucker und einer Prise Salz cremig rührt. Die Eier gebt ihr nacheinander dazu und ergänzt das Ganze mit dem Saft. Fehlen noch die trockenen Zutaten (Mehl, Mandeln, Backpulver), die ihr zügig unterrührt.

Jetzt heizt ihr den Backofen auf 200°C vor und füllt den Teig in 12 Muffinförmchen. In jedes Küchlein drückt ihr 3 Himbeeren. Ca. 25 Minuten abbacken und auskühlen lassen. -> Hilfreich ist immer die Stäbchenprobe. Ihr kennt das? Nehmt ein Holzstäbchen und stecht es in den Kuchen (nach der vorgegebenen Backzeit). Bleibt flüssiger Teig dran kleben, muss der Kuchen weiter backen. Sind nur Krümelchen dran, ist der Kuchen fertig und kann raus aus dem Ofen!

Fehlt noch die Creme (neudeutsch Frosting 🙂 ) Dafür schlagt ihr die Butter, den Puderzucker, den Saft und die Marmelade schaumig auf. Wer mag, kann gern noch ein wenig rote oder rosafarbene Lebensmittelfarbe dazu geben. Gebt alles in einen Spritzbeutel und dekoriert eure Muffins. Für die finale Deko habe ich Johannisbeeren in Wasser geschwenkt und durch Zucker gezogen. Eine Premiere für mich, die definitiv wiederholt wird! 🙂

Übrigens werden Muffins zu Cupcakes, indem sie das Frosting bekommen… 😉

Beerenschnitte

Beerenschnitte

3 Eier

5 EL heißes Wasser

150g Zucker

Vanillesalz

100g Weizenmehl

50g Speisestärke

1 gestr. TL Backpulver

Für die Füllung:

8 Blatt weiße Gelatine

5-6 gut gehäufte EL Beerenmarmelade (bei mir gabs selbstgemachte Himbeer-Brombeer-Marmelade)

750ml Schlagsahne

125g Puderzucker

1 Päckchen Vanillezucker

Traut euch, auch Biskuitteig ist nicht schwer! 🙂 Dafür gebt ihr die Eier mit dem Wasser in eine Schüssel und rührt auf höchster Stufe bis alles schaumig ist. Zucker und eine Prise Vanillesalz dazugeben und weiter rühren. Direkt noch die trockenen Zutaten vorsichtig unterrühren und alles auf ein gefettetes Backblech (mit Backpapier ausgelegt, 30x40cm groß) geben und glatt streichen. Bei 175°C im vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten abbacken. Behaltet den Kuchen im Auge – er sollte schön goldgelb werden.

Stürzt die Biskuitplatte sofort nach dem Abbacken auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier und lasst sie auskühlen.

Für die Füllung weicht ihr jetzt die Gelatine nach Packungsanweisung ein. Im nächsten Schritt erwärmt ihr diese Gelatine in einem kleinen Topf bis sie völlig gelöst ist und gebt dann etwas von der Marmelade hinzu. Dann könnt ihr den ganzen Rest einrühren und die Masse kalt stellen. Die Sahne darf jetzt zum Puderzucker und steif geschlagen werden. Abgerundet wird alles mit dem Vanillezucker! 🙂 Gebt 2/3 der Sahne zur Beerenmasse und vermischt alles gut.

Letzte Schritte: die Biskuitplatte halbieren und eine der Hälften mit der Sahne-Beeren-Masse bestreichen, dann die andere Hälfte auflegen und das letzte Drittel Sahne als Abschluss auftragen. Den Kuchen solltet ihr mind. 2h kalt stellen. Bitte entschuldigt, dass das Bild nicht besser ist – ich habe vergessen, das Endergebnis zu fotografieren! 🙂

Okay, ihr seit fast am Ende des Posts angekommen! Wir kommen zum FINALE! 😀
Pferd 3

Kuchen-Pferd

5 Eier

2 Tassen Zucker

3 Tassen Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Tasse Öl

1 Tasse Wasser mit Kohlensäure

2-3 EL Kakao

250g Puderzucker/ Lebensmittelfarbe

Verarbeitet die ersten 6 Zutaten zu einem samtigen Rührteig und gebt die erste Hälfte Teig in eine (jetzt kommt’s) Pferdekopfbackform! 😀 Zur 2. Hälfte gebt ihr den Kakao und rührt noch einmal alles durch. Den dunklen Teig könnt ihr gern in großen Klecksen auf den hellen Teig geben. Backt den Kuchen ab (ca. 45 Minuten bei 175°C) und lasst ihn auskühlen. So sollte er dann aussehen:

Pferd 1

Den Puderzucker verrührt ihr jetzt 3 EL Wasser (oder auch Zitronensaft). Je nach Laune gebt ihr nun die Lebensmittelfarbe dazu, um Akzente zu setzen. Dabei hilft auf jeden Fall ein kleiner Löffel und ein Holzstäbchen!

Also ich denke, eure nächste Kaffeetafel wird reich gedeckt sein – oder nicht? Am Freitag gibts noch einmal eine Kinder-Kaffee-Geburtstags-Party. Mal schauen, was ich da noch zaubern werde. Ihr könnt gespannt sein! 😀

Gutes Gelingen!

Eure Annika