Österliche Köstlichkeiten Teil 2

Und gleich folgt auch noch mein zweites Rezept vom Ostersonntags-Kuchenbuffet.

Erwähnt habe ich schon in früheren Posts, dass ich Cynthia Barcomi sehr mag. Ich glaube, mittlerweile habe ich 4 Bücher von ihr… 😉

In ihrem Buch BACKEN – I love baking  habe ich Red Velvet Cake gefunden – Rote Samttorte.

Für den Teig braucht ihr:

250ml Pflanzenöl

250g Zucker

2 Eier

250ml Buttermilch

3EL rote Speisestärke

 

In einer großen Schüssel vermischt:

280g Mehl

90g Stärke

55g ungesüßter Kakao

1/4TL Salz

1 Päckchen Vanille-Aroma

1 1/2TL heller Essig

1 1/2TL Natron

 

Frosting:

160g weiche Butter

600g Puderzucker

160ml Kokosmilch

Den Ofen direkt schon mal auf 185°C vorheizen und die Muffin-Formen vorbereiten.

Im Mixer werden Öl und Zucker cremig geschlagen, bis die Masse hell und gut vermischt ist. Eier dazu und 2 Minuten weiterschlagen. Dann die Buttermilch und Speisefarbe zugeben und gut durchmischen.

Im nächsten Schritt gebt ihr alle trockenen Zutaten dazu und hebt sie mit einem Holzlöffel sacht unter, bis ein Teig entsteht. Nun nur noch Essig und Natron mischen, in den Teig rühren und gut verteilen.

Schon seid ihr soweit, dass ihr den Teig auf ca. 18 Muffin Förmchen verteilen könnt (bei mir sind es noch einige Mini-Muffins mehr geworden). Muffins sollte man beim Backen gut beobachten – je nach Größe backen sie auf der untersten Schiene 15 bis 25 Minuten. Mit der Stäbchenprobe könnt ihr herausfinden, ob sie fertig gebacken sind. Dann bleibt kein Teig am Holzstäbchen kleben.

Red Velvet (4)

Während die Muffins backen, ist schon das Frosting an der Reihe!

Butter mit dem Mixer aufschlagen bis sie cremig und glatt ist. Jetzt kommen Puderzucker und Kokosmilch dazu, wobei ihr weiterschlagen solltet. Wenn die Masse schön fluffig ist, habt ihr alles richtig gemacht und ihr könnt sie für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Lasst die Muffins noch ein bisschen auskühlen, bevor ihr sie mit dem Frosting verziert. Ein bisschen Deko – und fertig sind die Cupcakes!

Mein Frosting war noch ein bisschen weich, was der Zeitnot geschuldet war. Dem Geschmack hat es absolut keinen Abbruch getan! 😉

Das Highlight war wirklich das Frosting, was einen ganz tollen dezenten Kokosgeschmack hatte. Ich kann euch nur empfehlen, diese Cupcakes einmal nachzubacken!

Viel Spaß dabei und Gutes Gelingen!

Eure Annika

Kuchenbuffet

Gestern haben wir also Geburtstag gefeiert. Meistens stehen zwei Varianten zur Auswahl: entweder Kaffee und Kuchen oder ein warmes Abendessen. Für den Kindergeburtstag war es Variante eins. Hier stelle ich euch mal die Kuchen vor, die auf der Kaffeetafel standen.

Nusskuchen Nusskuchen

250g Butter

3 Eier

200g Zucker

200g Grieß

200g Zwieback, zerkrümelt

200g gemahlene Nüsse

200ml Milch

1 Päckchen Backpulver

Alles gut verrühren, in eine gefettete Springform geben und ca. 40-45 Minuten bei 180°C Umluft backen.

Oben auf passt eine Decke aus Schokoladenkuvertüre super! Und ein bisschen Deko kommt immer gut an… 😉

Rotkäppchen Cupcakes II Rotkäppchen Cupcakes I Rotkäppchen Cupcakes

Dornröschen Cupcakes (abgewandelt, aus Heute koch ich, morgen brat ich)

100g Marzipanrohmasse

150g weiche Butter

75g Zucker

Salz

3 Eier

2 EL roten Fruchtsaft

80g Mehl

100g gemahlene Mandeln

1 gestr. TL Backpulver

36 Himbeeren (TK)

Für die Creme:

2 EL Himbeermarmelade (ich hatte selbstgemachte Himbeer-Aprikosen-Marmelade)

250g weiche Butter

2 EL Puderzucker

1 EL roten Fruchtsaft

Den Anfang macht ihr, indem ihr das Marzipan raspelt und mit Butter, Zucker und einer Prise Salz cremig rührt. Die Eier gebt ihr nacheinander dazu und ergänzt das Ganze mit dem Saft. Fehlen noch die trockenen Zutaten (Mehl, Mandeln, Backpulver), die ihr zügig unterrührt.

Jetzt heizt ihr den Backofen auf 200°C vor und füllt den Teig in 12 Muffinförmchen. In jedes Küchlein drückt ihr 3 Himbeeren. Ca. 25 Minuten abbacken und auskühlen lassen. -> Hilfreich ist immer die Stäbchenprobe. Ihr kennt das? Nehmt ein Holzstäbchen und stecht es in den Kuchen (nach der vorgegebenen Backzeit). Bleibt flüssiger Teig dran kleben, muss der Kuchen weiter backen. Sind nur Krümelchen dran, ist der Kuchen fertig und kann raus aus dem Ofen!

Fehlt noch die Creme (neudeutsch Frosting 🙂 ) Dafür schlagt ihr die Butter, den Puderzucker, den Saft und die Marmelade schaumig auf. Wer mag, kann gern noch ein wenig rote oder rosafarbene Lebensmittelfarbe dazu geben. Gebt alles in einen Spritzbeutel und dekoriert eure Muffins. Für die finale Deko habe ich Johannisbeeren in Wasser geschwenkt und durch Zucker gezogen. Eine Premiere für mich, die definitiv wiederholt wird! 🙂

Übrigens werden Muffins zu Cupcakes, indem sie das Frosting bekommen… 😉

Beerenschnitte

Beerenschnitte

3 Eier

5 EL heißes Wasser

150g Zucker

Vanillesalz

100g Weizenmehl

50g Speisestärke

1 gestr. TL Backpulver

Für die Füllung:

8 Blatt weiße Gelatine

5-6 gut gehäufte EL Beerenmarmelade (bei mir gabs selbstgemachte Himbeer-Brombeer-Marmelade)

750ml Schlagsahne

125g Puderzucker

1 Päckchen Vanillezucker

Traut euch, auch Biskuitteig ist nicht schwer! 🙂 Dafür gebt ihr die Eier mit dem Wasser in eine Schüssel und rührt auf höchster Stufe bis alles schaumig ist. Zucker und eine Prise Vanillesalz dazugeben und weiter rühren. Direkt noch die trockenen Zutaten vorsichtig unterrühren und alles auf ein gefettetes Backblech (mit Backpapier ausgelegt, 30x40cm groß) geben und glatt streichen. Bei 175°C im vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten abbacken. Behaltet den Kuchen im Auge – er sollte schön goldgelb werden.

Stürzt die Biskuitplatte sofort nach dem Abbacken auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier und lasst sie auskühlen.

Für die Füllung weicht ihr jetzt die Gelatine nach Packungsanweisung ein. Im nächsten Schritt erwärmt ihr diese Gelatine in einem kleinen Topf bis sie völlig gelöst ist und gebt dann etwas von der Marmelade hinzu. Dann könnt ihr den ganzen Rest einrühren und die Masse kalt stellen. Die Sahne darf jetzt zum Puderzucker und steif geschlagen werden. Abgerundet wird alles mit dem Vanillezucker! 🙂 Gebt 2/3 der Sahne zur Beerenmasse und vermischt alles gut.

Letzte Schritte: die Biskuitplatte halbieren und eine der Hälften mit der Sahne-Beeren-Masse bestreichen, dann die andere Hälfte auflegen und das letzte Drittel Sahne als Abschluss auftragen. Den Kuchen solltet ihr mind. 2h kalt stellen. Bitte entschuldigt, dass das Bild nicht besser ist – ich habe vergessen, das Endergebnis zu fotografieren! 🙂

Okay, ihr seit fast am Ende des Posts angekommen! Wir kommen zum FINALE! 😀
Pferd 3

Kuchen-Pferd

5 Eier

2 Tassen Zucker

3 Tassen Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Tasse Öl

1 Tasse Wasser mit Kohlensäure

2-3 EL Kakao

250g Puderzucker/ Lebensmittelfarbe

Verarbeitet die ersten 6 Zutaten zu einem samtigen Rührteig und gebt die erste Hälfte Teig in eine (jetzt kommt’s) Pferdekopfbackform! 😀 Zur 2. Hälfte gebt ihr den Kakao und rührt noch einmal alles durch. Den dunklen Teig könnt ihr gern in großen Klecksen auf den hellen Teig geben. Backt den Kuchen ab (ca. 45 Minuten bei 175°C) und lasst ihn auskühlen. So sollte er dann aussehen:

Pferd 1

Den Puderzucker verrührt ihr jetzt 3 EL Wasser (oder auch Zitronensaft). Je nach Laune gebt ihr nun die Lebensmittelfarbe dazu, um Akzente zu setzen. Dabei hilft auf jeden Fall ein kleiner Löffel und ein Holzstäbchen!

Also ich denke, eure nächste Kaffeetafel wird reich gedeckt sein – oder nicht? Am Freitag gibts noch einmal eine Kinder-Kaffee-Geburtstags-Party. Mal schauen, was ich da noch zaubern werde. Ihr könnt gespannt sein! 😀

Gutes Gelingen!

Eure Annika

Rotkäppchen im Schneegestöber

Es ist der 21. September. Heute vor 5 Jahren sind wir ins Krankenhaus… Unser erstes Kind wollte das Licht der Welt erblicken und was für ein unbeschreiblich schöner Moment das war! Mein Baby Hanna Helene lag nach nur 6h Wehen um kurz nach 2 Uhr am 22.9.2010 in meinen Armen und hat mich mit großen, wachen Augen angesehen. Sie hat nicht geweint und nicht geschrieen, sondern alles nur ganz aufmerksam beobachtet. So aufmerksam und auch wahnsinnig empathisch ist sie heute mit 5. Hanna ist ein tolles, kluges, freundliches, liebes, hilfsbereites und wissbegieriges kleines Mädchen. ❤

So, und dann soll natürlich auch im Kindergarten Geburtstag gefeiert werden! Also hab ich mit mein neuestes Koch- und Backbuch zur Hand genommen und bin fündig geworden! 🙂

Ausgewählt habe ich ein einfaches Rezept. Im Buch heißt es „Rotkäppchens Rotweinküchlein“. Nun, Rotwein ist vielleicht ein bisschen unangebracht für 5-jährige… ihr stimmt mir zu? Also habe ich unseren eigenen Rotkäppchen-Kuchen draus gemacht:

Rotkäppchens Rotbäckchenkuchen

125g weiche Butter

80g Zucker

1 Prise Vanillesalz

1 Msp. Zimt

2 Eier

125g Mehl

1 TL Kakao

1/2 Päckchen Backpulver

50ml Rotbäckchensaft 

Für den Guss: 

75g Puderzucker

2 EL Rotbäckchensaft

rote Lebensmittelfarbe

Ihr verquirlt ganz einfach Butter, Zucker, Vanillesalz und Zimt bis alles cremig wird. Die Eier gebt ihr eins nach dem anderen dazu und hebt dann Mehl, Backpulver und Kakao unter. Gleichzeitig könnt ihr gern schon den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Jetzt dürft ihr euch für eine eurer Backformen entscheiden! 🙂 Ich habe mir im Frühjahr eine Brotbackform von Cynthia Barcomi gekauft, mit der ich gern so kleine Kuchen backe! Diese Abbildung hier ist ganz ähnlich… Ihr könnt aber genauso gut Mini-Gugelhupf-Muffinformen oder ähnliches benutzen.

Also, Teig in die gefettete Form füllen und im Ofen ca. 20-25 Minuten backen. 10 Minuten ruhen lassen und dann auf ein Gitter stürzen und abkühlen lassen.

Den Puderzucker mit Saft (und hier könnt ihr um Grunde jeden roten Saft nehmen, der euch in die Hände fällt. Unsere Kinder mögen einfach den Rotbäckchensaft 😉 ) und Speisefarbe glatt rühren und die Küchlein damit verzieren.

Rotkäppchenkuchen

Kleine Mädchen mögen Schmetterlinge… 😀 Und so sah dann die Transportbox komplett aus:

Rotkäppchen im Schneegestöber

Für das „Schneegestöber“ habe ich einen schnellen Rührteig gemacht und diesen in Miniförmchen gefüllt:

75g Butter

75g Zucker

75g Mehl

1 Ei

60g saure Sahne

1/2 TL Backpulver

Diese Küchlein backen ziemlich schnell – vor allem, wenn ihr den vorgeheizten Ofen nutzt! Behaltet sie im Auge…

Kitakuchen I Kitakuchen

Wichtig ist dann natürlich, dass ihr ganz viel Puderzucker drüber siebt! 😀 Schneegestöber kommen auch im September schon gut an. 😉

Habt viel Spaß beim Nachbacken (es wird diese Woche noch weiter gehen!)! Gutes Gelingen wünscht

Eure Annika