Reissalat

Wenn es Reis bei uns gibt, koche ich immer etwas mehr – weil sich mit Resten doch eine ganze Menge anfangen lässt…

Wie kocht ihr euren Reis? Ich gebe einen Teelöffel Öl in den heißen Topf und „brate“ ein paar Reiskörner an. Für mich ist es die einfachste Variente, die Menge in Tassen abzumessen. Also gebe ich pro Tasse Reis 2 Tassen Wasser dazu, plus Salz für den Geschmack. Gekocht wird der Reis dann so lange, bis das Wasser komplett weg ist – der Reis ist gar und nicht verkocht. Perfekt also! 🙂

Auf diese Art und Weise koche ich meinen Reis, seit ich als Au pair in den USA war. Meine host mom Miryam hat oft Reis gekocht und da habe ich es mir abgeguckt…

Reis kochen

Nach dieser kleinen Reis-Koch-Kunde nun aber zum eigentlichen Rezept! 🙂

Für meinen Reissalat braucht ihr:

Reis, gern vom Vortag

1 Dose Erbsen

Salz, Pfeffer

1 Dose rote Bohnen

2 Zwiebeln

2 rote Paprika

1/4 TL Oregano

4 EL Mayonnaise

200g Naturjoghurt

Wegen der Bekömmlichkeit habe ich die Zwiebeln und die Paprika in einer Pfanne leicht angebraten. Damit der Reis in der Marinade später besser durchzieht, habe ich ihn auch noch einmal dazu gegeben und erwärmt. Hier könnt ihr gleich schon mal salzen… 😉

Die Marinade habe ich aus der Mayonnaise und dem Joghurt gemacht. Alternativ zur Mayonnaise könnt ihr auch gern eine Salatcreme nehmen. Die „Soße“ direkt mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und abschmecken. Sie darf ruhig gut salzig sein, denn Reis braucht definitiv viel Würze…

Reissalat III

Der warme Reis nimmt den Geschmack jetzt besonders gut an, also direkt rein in die Schüssel, zusammen mit den Paprika, Zwiebeln, Erbsen und abgespülten roten Bohnen.

Den Salat solltet ihr möglichst 3h (oder etwas länger) ziehen lassen. Dann müsst ihr entscheiden, ob er noch etwas Würze braucht.

Reissalat mit Calamari II

Zu meinem Salat gab es an dem Tag ein paar Calamari. Die Kinder mochten Fischstäbchen dazu… und auch zum Grillen passt er gut! Eurer Phantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt, denn vielleicht wollt ihr die roten Bohnen durch grüne Bohnen ersetzen? 😉

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Orangen-Hähnchen

Neulich hatte ich total netten, längst überfälligen Besuch und wir haben zusammen Mittag gegessen. Irgendwie gehört eine Hebamme, finde ich, zur Familie – und bei unserer habe ich definitiv das Gefühl, denn sie begleitet uns jetzt zum dritten Mal. Ich bin sehr froh, sie zu haben! 🙂

Es gab also Mittag… Vorbereitet habe ich das Ganze schon am Vorabend, was super praktisch war und den Geschmack nur noch intensiviert hat. Diese Hähnchen-Pfanne ist ein leichtes, bekömmliches und ganz einfach zu machendes Essen!

Ihr benötigt:

125ml Orangensaft

125ml Geflügelfond

3-5 Knoblauchzehen

je 1 TL Chili, Kreuzkümmel, Curry

2cm frischen Ingwer

3EL Olivenöl

4 (Bio) Hähnchenbrustfilets

2 (rote) Zwiebeln

je 1 gelbe und rote Paprika

In weniger als 20 Minuten habt ihr gleich ein Essen zubereitet, das dann nur noch einmal für weitere 20 Minuten in den Ofen muss… Und so gehts:

  • gebt den Orangensaft mit dem Fond in eine Schüssel und vermengt das Ganze mit den Gewürzen, dem geriebenen Ingwer, dem gepressten Knoblauch und dem Olivenöl.
  • heizt den Ofen auf 180°C vor und gebt die Hähnchenbrustfilets (ihr könnt sie gern auch kleiner schneiden) in eine gebutterte Auflaufform.
  • jetzt kommt die Würzmischung darüber, die Zwiebeln werden noch in Ringe und Paprika in Streifen geschnitten und ebenfalls auf dem Hähnchen verteilt.
  • zum Schluss alles im Ofen auf der mittleren Einschubleiste für ca. 20-25 Minuten backen, fertig.

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Wir hatten Reis dazu, aber auch Baguettebrot ist möglich.

Das ging schnell, oder? 😉 Dann ran an die Töpfe und nachgekocht!

Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

 

Österliche Köstlichkeiten Teil 2

Und gleich folgt auch noch mein zweites Rezept vom Ostersonntags-Kuchenbuffet.

Erwähnt habe ich schon in früheren Posts, dass ich Cynthia Barcomi sehr mag. Ich glaube, mittlerweile habe ich 4 Bücher von ihr… 😉

In ihrem Buch BACKEN – I love baking  habe ich Red Velvet Cake gefunden – Rote Samttorte.

Für den Teig braucht ihr:

250ml Pflanzenöl

250g Zucker

2 Eier

250ml Buttermilch

3EL rote Speisestärke

 

In einer großen Schüssel vermischt:

280g Mehl

90g Stärke

55g ungesüßter Kakao

1/4TL Salz

1 Päckchen Vanille-Aroma

1 1/2TL heller Essig

1 1/2TL Natron

 

Frosting:

160g weiche Butter

600g Puderzucker

160ml Kokosmilch

Den Ofen direkt schon mal auf 185°C vorheizen und die Muffin-Formen vorbereiten.

Im Mixer werden Öl und Zucker cremig geschlagen, bis die Masse hell und gut vermischt ist. Eier dazu und 2 Minuten weiterschlagen. Dann die Buttermilch und Speisefarbe zugeben und gut durchmischen.

Im nächsten Schritt gebt ihr alle trockenen Zutaten dazu und hebt sie mit einem Holzlöffel sacht unter, bis ein Teig entsteht. Nun nur noch Essig und Natron mischen, in den Teig rühren und gut verteilen.

Schon seid ihr soweit, dass ihr den Teig auf ca. 18 Muffin Förmchen verteilen könnt (bei mir sind es noch einige Mini-Muffins mehr geworden). Muffins sollte man beim Backen gut beobachten – je nach Größe backen sie auf der untersten Schiene 15 bis 25 Minuten. Mit der Stäbchenprobe könnt ihr herausfinden, ob sie fertig gebacken sind. Dann bleibt kein Teig am Holzstäbchen kleben.

Red Velvet (4)

Während die Muffins backen, ist schon das Frosting an der Reihe!

Butter mit dem Mixer aufschlagen bis sie cremig und glatt ist. Jetzt kommen Puderzucker und Kokosmilch dazu, wobei ihr weiterschlagen solltet. Wenn die Masse schön fluffig ist, habt ihr alles richtig gemacht und ihr könnt sie für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Lasst die Muffins noch ein bisschen auskühlen, bevor ihr sie mit dem Frosting verziert. Ein bisschen Deko – und fertig sind die Cupcakes!

Mein Frosting war noch ein bisschen weich, was der Zeitnot geschuldet war. Dem Geschmack hat es absolut keinen Abbruch getan! 😉

Das Highlight war wirklich das Frosting, was einen ganz tollen dezenten Kokosgeschmack hatte. Ich kann euch nur empfehlen, diese Cupcakes einmal nachzubacken!

Viel Spaß dabei und Gutes Gelingen!

Eure Annika

Österliche Köstlichkeiten Teil 1

Ostern. Ein Fest  – in diesem Jahr verbunden mit der Taufe meiner Nichte Frieda und dafür habe ich ein bisschen zum Kuchenbuffet beigetragen.

Bei Marc von Bake to the Roots habe ich dieses tolle Zimtschneckenbrot gefunden und nachgebacken.

Durch den Eierlikör wird der Teig super gelb:

Hefezopf Ostern (4)

Vor dem Backen sahen meine Zimtschnecken so aus:

Hefezopf Ostern (3)

Meine einzige Variation war dann doch, dass ich für den Guss anstelle von Puderzucker (ich hatte keinen mehr 🙂 ) braunen Zucker genommen habe.

Und diese Zimtschnecken kamen bei den Gästen SEHR GUT an! 🙂

Ein tolles, leckeres und einfaches Rezept – nicht nur an Ostern!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Gutes Gelingen!

Eure Annika

Nudelauflauf

Am Wochenende war ein bisschen „comfort food“ notwendig. Essen, das schmeckt und gut tut. Da „geh“ ich dann gern in meine Kindheit zurück und koche Sachen, die damals super präsent waren. Wie dieser Nudelauflauf. Ihr braucht:

500g Nudeln

4 Würstchen

3 Eier

etwas Milch

Semmelbrösel

Die Nudeln kocht ihr einfach nach Packungsanweisung und gebt dann die Hälfte der abgetropften Nudeln in eine Auflaufform. Die in Scheiben geschnittenen Würstchen werden darauf verteilt und die zweite Hälfte Nudeln folgt.

Gebt die Eier zusammen mit der Milch in einen Becher und schlagt alles gut durch. Diese Mischung ist die Gundlage für den Zusammenhalt der Nudeln! 😉

Nudelauflauf V

Dann folgen nur noch die Semmelbrösel – davon so viele, wie ihr möchtet! Sie machen den Auflauf von oben schön knusprig und geben nachher eine tolle Farbe, wenn sie golden sind.

 

Die Auflaufform geht dann für 30 min mit Deckel in den Ofen, danach bleibt sie dort noch einmal 10 min ohne Deckel, damit alles Farbe bekommt.

Nudelauflauf

Für meine Soße nehme ich:

1 Flasche Ketchup, selbstgemacht

1 Dose gehackte Tomaten

500g passierte Tomaten

1 große Zwiebel

2 EL Öl

1 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Paprikapulver, 1 Prise Zucker

einen Spritzer Zitronensaft

diesmal auch: 250ml Sahne

Zwiebeln grob schneiden, andünsten und Tomatenmark dazugeben. Wenn es Farbe angenommen hat, kommen Tomaten und Ketchup dazu und ich würze die Soße. Besonders gut schmeckt sie, wenn sie längere Zeit auf ganz kleiner Flamme einköcheln kann – 30 bis 60 min. Ganz zum Schluss noch die Sahne dazu und fertig!

Nudelauslauf m Soße

Definitiv genug Auflauf für 2 Tage! 😉

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen!

Eure Annika

Osterkranz

…man könnte meinen, ich liebe Hefeteig… Dann meint man richtig! 😀

Dieser Teig ist wirklich einer meiner Lieblinge und so einfach zu machen. Das Rezept habe ich schon gepostet und gestern war die Vorfreude auf Ostern einfach sehr groß. Es gab eine Generalprobe, sozusagen (diesmal mit der halben Menge an Zutaten). 😉

Noch lauwarm mit und ohne Butter war er ein Gedicht!

Ganz viel Spaß beim Nachbacken und Gutes Gelingen!

Eure Annika

Hackfleisch-Lauch-Käse-Suppe

Suppe geht immer, meint ihr nicht auch? Und wenn man im Internet auf die Suche geht, kann man die Worte Hackfleisch, Lauch und Käse in jeder belibigen Kombiation finden… 🙂

Mein Schwerpunkt liegt ja wirklich ganz oft auf einfachen Rezepten, die der ganzen Familie schmecken und möglichst nicht lange brauchen, bis sie auf dem Tisch stehen. In den letzten Monaten spielt noch dazu mein Appetit eine große Rolle! 😀 Wie passend, das Lauch im Angebot war…

Für meine Variante der Suppe braucht ihr:

ca. 1kg Porree (Lauch) 

500g Gehacktes

3 EL Öl

2l Brühe

1 Dose Champignons, in Scheiben

200g Kräuterschmelzkäse

8-10 Cocktailtomaten

Salz, Pfeffer, Muskat

HLK-Suppe V

Angefangen habe ich damit, dass ich den Lauch geschnitten und gewaschen habe. Paul hat zugesehen und immer mal ein Stück gekostet… 🙂

Dann habe ich das Öl in einem großen Topf erhitzt und das Hackfleisch darin angebraten. Als es schön krümelig war, ist der Lauch direkt dazu gewandert.

Salz und Pfeffer sind jetzt schon an der Reihe und dann kommt direkt die Brühe dazu. Ihr könnt entscheiden, ob es eine Gemüse- oder Fleischbrühe sein soll. Ich habe mich diesmal für eine Gemüsebrühe entschieden. Alles zusammen köchelt dann so 15 Minuten.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Pilze abtropfen lassen und die Tomaten in Stücke schneiden. Sie geben nachher eine gute Farbe!

Hat die Suppe lange genug gekocht, stellt den Herd aus und lasst den Topf auf der heißen Platte stehen. Die Hitze reicht aus, um den Käse schmelzen zu lassen. Auch die Pilze und die Tomaten werden noch warm, denn sie sollen nicht mehr kochen.

Ganz zum Schluss schmeckt ihr die Suppe noch einmal mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat ab. Fertig! Nicht mal eine halbe Stunde und ihr habt ein wirklich leckeres (Abend-) Essen auf dem Tisch…

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen!

Eure Annika

Gutes Frühstück: Porridge

Überlegt ihr noch, was ihr morgen zum Frühstück essen könntet? Ich habe die Lösung für euch – ganz schnell und super leicht!

Vor ein paar Wochen habe ich mit meiner Antje telefoniert… Bei 6h Zeitunterschied zwischen Deutschland und Amerika war es bei uns schon nachmittags aber dort war es Zeit zum Frühstücken. Nebenbei hat sie erwähnt, dass sie gerade Porridge macht – in der Mikrowelle. Tja, und seit ca. 3 Wochen gibt es das bei mir an mindestens 4 von 7 Tagen pro Woche, weil es so unkompliziert ist! 😉 Danke Antje!  So gehts:

5 EL Haferflocken

Milch

etwas brauner Zucker

Obst

Die Haferflocken mit der Milch übergießen und für 3 Minuten in die Mikrowelle auf höchster Stufe kochen. Etwas stehen lassen, so dass die Haferflocken noch quellen können und dann ganz leicht mit dem Zucker süßen. Gebt das Obst drüber, wonach euch der Sinn steht. Bei mir gab es heute frische Mango und sogar noch ein paar Chia Samen.

Porridge

Himmlisch, sag ich euch!

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch recht gut schmecken! 😀

Eure Annika

Kartoffelplinsen

Resteessen – Teil 2, inspiriert von Mama Notes.

Letztens gab es bei uns Kartoffelbrei. Und ja, man kann Reste davon noch einmal mit einer (Zwiebel-)Soße essen… Oder… man macht Plinsen draus! 🙂 Kennt ihr die?

Dies ist ein Rezept, das mir meine Oma diktiert hat, als ich vielleicht 8 Jahre alt war. Vor einiger Zeit bin ich über mein altes Kochbuch von damals gestolpert und seht selbst! 😀

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Ihr braucht also:

Kartoffelbrei, 200-300g

1 Ei

Mehl

1 Prise Salz

Zucker

Mischt alle Zutaten (nicht den Zucker!) miteinander und gebt so viel Mehl hinzu, dass ihr einen Teig habt, aus dem sich eine Art Plätzchen formen lassen.

Diese Plinsen bratet ihr in einer heißen Pfanne mit etwas Öl oder Butter an und schon fertig!

Bestreut sie alle mit Zucker und esst sie warm. Genießt es! 😉

Viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen!

Eure Annika

Chinapfanne

Mitte Januar hat mich meine Freundin Antje auf einen Blog Eintrag von Mama notes aufmerksam gemacht. Es geht um frisch gekochtes Essen, das einfach, lecker und in weniger als 30 Minuten zu machen ist.

Die Regeln sind ganz einfach und das erste Thema ist/ war Resteessen. Also hab ich einen Blick in meinen Kühlschrank und ins Vorräte-Regal geworfen und auf den Tisch kam eine Chinapfanne!

Chinapfanne I

Diese Zutaten habe ich gefunden 🙂

1/2 frische Zucchini

500g TK Gemüse: Brokkoli, Möhren, Blumenkohl

1 Chinakohl

250g Glasnudeln

2 Eier

1 Glas Mungobohnenkeimlinge

2 Zwiebeln

Chinagewürz (Bio), Salz, etwas Öl

Sojasoße

Die Glasnudeln habe ich nach Anweisung ziehen lassen. Währenddessen hat das gesamte Gemüse den Weg in die Pfanne gefunden und konnte in Öl angebraten werden. Dann hab ich alles gewürzt, die Mungobohnen dazugegeben, so dass alles leicht köcheln konnte. In einer kleinen Pfanne habe ich aus den 2 Eiern ein Rührei gemacht, das ich direkt mit Chinagewürz bestreut habe – viel rühren, damit viele kleine Stücke entstehen! Anschließend hab ich die Glasnudeln, den geschnittenen Chinakohl und das Rührei zum Gemüse gegeben und noch einmal mit Sojasoße und Salz gewürzt. Ihr entscheidet, ob euer Gemüse nach 25 oder 30 Minuten bissfest aber gar genug ist.

Ob ihr dann mit Stäbchen esst oder mit der Gabel – es liegt bei euch! Lecker ist es allemal! 😀

Ganz viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen

Eure Annika