Banoffee Pie

Okay, liebe Leute, bevor ich mich wieder dem leichten Essen widme, muss ich euch unbedingt ein Dessert vorstellen, dass es bei uns an Weihnachten gab.

Dazu kam es, weil ich (eigentlich wir – mein Mann und ich) den Film „Love actually“ tatsächlich als besten Weihnachtsfilm aller Zeiten kategorisieren würden – und tun es auch. Wir sehen ihn mehrfach im Jahr… also auch kurz vor Weihnachten! 😉 Und in diesem Film mag eine der Darstellerinnen (Keira Knightley) eben diesen Banoffee Pie. Ein Bananen-Karamell-Kuchen sozusagen. Er ist leicht zu machen, muss nicht backen und ist sooo lecker! Überzeugt euch selbst!

Bananen-Karamell-Kuchen

100g Butter

250g Vollkorn-Butter-Kekse

400g Kondensmilch (mind. 10%)

100g braunen Zucker

100g Butter

2 reife Bananen

200ml Sahne

Für den Boden krümelt ihr die Kekse super klein und mischt sie mit 100g geschmolzener Butter. Drückt sie in eine Kuchenform und lasst sie auskühlen.

Solange der Keksboden auskühlt, kocht ihr das Karamell. Dafür gebt ihr den braunen Zucker mit der zweiten Menge Butter in einen Topf, schmelzt beides unter stetigem Rühren und gebt die Kondensmilch dazu. Es sollte leise vor sich hinköcheln – und es kann dauern, bis ihr eine karamellige Masse habt. Immer mal umrühren nicht vergessen.

Wenn ihr mit der Konsistenz zufrieden seid (es sollte golden und dickflüssig sein), gebt es auf den Keksboden und lasst es wieder auskühlen.

Hier haben wir dann wieder Leerlauf und die Zeit nutzen wir! 😉 Schneidet die Bananen in Scheiben und schlagt anschließend die Sahne auf. Die Bananen verteilt ihr dann auf dem Karamell und toppt das Ganze mit der Sahne. Als Deko machen sich Schokoladenraspeln sehr gut!

Köstlich sag ich euch! Und ja, Hüftgold… Aber was soll’s 😉 Lasst es euch schmecken!

Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Salzmandeln

Die vielen Feiertage sind vorüber, das neue Jahr ist 2 Tage alt und vielleicht habt ihr auch das Gefühl, ihr müsstet etwas leichter essen? Also mir geht es so… Und obwohl wir nicht bedeutend mehr gegessen haben – besonders an Weihnachten – aber so ein Gänsebraten und eine Lammkeule mit Butterbohnen, Rotkohl, Rosenkohl und Klößen gibt es eben nicht alle Tage.

An Heilig Abend sind wir so eine Familie, die Kartoffelsalat isst. Gerade auch, weil es die großen Braten jeweils am 1. und 2. Feiertag gibt. Dazu Würstchen – perfekt. 🙂

Auch Silvester ist bei uns ganz klassisch traditionell und ich mache einen Heringssalat, den es schon in meiner Kindheit gab. Das Rezept werde ich euch diesen Monat mal noch vorstellen. Fisch ist ja bekanntlich gesund, also muss niemand bis Silvester warten, um Heringssalat zu essen! 😉

Doch zurück zu diesem Gefühl, das mir sagt, der Bauch sei zu voll (was nicht nur daran liegt, dass es sich ein kleiner Mitbewohner in meinem Bauch gemütlich gemacht hat, der noch gute 25 Wochen bleiben möchte ❤ ). Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass mit einem neuen Jahr gute Vorsätze kommen? Die meisten wollen mehr Sport machen, gesünder leben, besser essen… Wen also so ein Gefühl plagt, dem kann mit einem kleinen Snack geholfen werden!

Salzmandeln

1 Eiweiß

400g ganze Mandeln

1TL Salz

Schlagt das Eiweiß mit einer Gabel etwas an, damit es schaumig wird.

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Dann gebt die Mandeln und das Salz hinzu und mischt alles gut durch. Die Mandeln auf einem Blech mit Backpapier verteilen und bei 160°C Umluft (vorgeheizt) ca. 10-12 Minuten rösten bzw. trocknen. Nach der Hälfte der Zeit nehme ich immer eine Gabel und gehe damit übers Blech, damit alle Mandeln gleich gut getrocknet werden.

Lasst die Mandeln auf dem Blech vollständig abkühlen und verpackt sie dann luftdicht.

Wundert euch bitte nicht über die Menge an Mandeln auf den Bildern! 🙂 Ich habe sie vor Weihnachten gemacht und fast 2kg Mandeln verwendet, um kleine Geschenke daraus zu machen.

Vor ca. 3 Jahren haben ich das Rezept mal gefunden, ausprobiert und für sehr gut befunden! Die Kinder lieben diese Mandeln und sie sind eine sehr gute Alternative zur süßen Variante…

Euch viel Spaß beim Ausprobieren und Verkosten! Gutes Gelingen

Eure Annika

 

Halloween und Kürbiskerne

Gruselig, sag ich euch! Unsere Kinder fanden den gestrigen Abend schön aber nicht toll. Mit 2 und 5 ist man wahrscheinlich noch zu sensibel und fürchtet sich ganz schnell – was ich völlig in in Ordnung finde! Also waren sie Elsa und Willi und das Süßigkeiten sammeln hat nur 20 Minuten gedauert… 🙂

Zur Belohnung gab es dann den Film „Rapunzel – neu verföhnt„, Würstchen-Mumien und geröstete Kürbiskerne. Seht hier:

WürstchenMumien (2) Würstchenmumien

Für dieses niedliche Essen habe ich Würstchen in Blätterteig gewickelt und 25min bei 180°C Umluft gebacken. Die Augen sind Mayonnaise und Pfefferkörner.

Nachtisch waren selbst geröstete Kürbiskerne: es gab sooo viele, weil der liebste Mann 4 Kürbisse geschnitzt hat. Und warum nicht mal einen Versuch starten? Also habe ich die Kerne eine Nacht in Salzwasser eingelegt und konnte sie gestern früh super abwaschen (das restliche Fruchtfleisch hat sich gut gelöst!). Alle Kerne haben auch ein Blech gepasst, ich habe sie mit Olivenöl besprüht und bei 200°C Umluft in den vorgeheizten Ofen geschoben. Nach ca. 20 Minuten wurde alles gewendet:

Kürbiskerne Blech KürbiskerneBlech

Nach weiteren 15 Minuten hatten sie eine schöne Farbe (der Duft ist himmlisch!) und konnten raus – aber da solltet ihr je nach Ofen einfach ein Auge drauf haben und dann entscheiden, wann sie euch braun genug sind. Anschließend einfach noch mit Meersalz würzen und tadaa – fertig! Kam bei allen Familienmitgliedern richtig gut an! 😀

Kürbiskerne geröstet

Mein Fazit: Experiement geglückt – ein toller Snack!

Im Oktober ist so viel passiert, dass ich so nach und nach immer wieder nachträglich etwas posten werde. Es sind leckere Sachen dabei, also seid gespannt!

Guten Start in den November und gutes Gelingen beim Nachkochen/-backen! 🙂

Eure Annika

Irisches Brot

Oh wie wunderbar! So ein toller Tag heute – die Sonne strahlt, der Himmel ist blau, Mann und Kinder sind zur Arbeit und im Kindergarten, die erste Wäsche hängt auf der Wäschespinne im Garten und das Haus duftet nach frischem Brot! Es ist kurz vor 10 und es ist ein angenehmer Montag (so könnte wohl fast jede Woche starten…)!

Während meiner Zeit als Au pair durfte ich mit meiner Familie reisen. Da meine host mom aus Panama stammt, waren wir für 10 Tage dort im Urlaub. Und weil mein host dad Ire ist, waren wir auch in Irland für 10 Tage!

Für Panama werde ich mal noch nachdenken, damit ich ein Rezept mit euch teilen kann… Heute sag ich euch, wie ich mein irisches Brot backe. Es ist anders als unser deutsches Brot – in der Textur und auch im Geschmack! Probiert es aus! 😉

Irisches Brot

300g Vollkornmehl (Weizen-, Roggen-,…)

300g Weizenmehl Type 405

1 Päckchen Backpulver

1TL Natron

2EL Zucker

1TL Salz

1 Ei

500g Naturjoghurt

Zutaten irisches Brot

Mischt einfach die trockenen Zutaten und gebt das Ei und den Joghurt dazu. Alles zusammen verrührt ihr dann zu einem festen, klebrigen Teig. Dieser lässt sich auf einer bemehlten Arbeitsfläche einige Minuten gut kneten, bis er weich ist. Der Teig mag nun zu einem runden Laib von etwa 5cm Höhe geformt werden. 🙂

Legt ihn auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schneidet mit einem scharfen Messer ein Kreuz in die Oberfläche.

irisches Brot einschneiden irisches Brot vor dem Backen

Mein Ofen hat eine Brotback-Funktion. Die nehme ich wirklich gern und backe das Brot dann 12 Minuten auf 220°C und anschließend 28 Minuten auf 180°C. Das Brot ist danach gut durchgebacken und hat eine schöne knusprige Kruste. Sollte euer Ofen dies nicht haben, backt ihr das Brot einfach für 40-45 Minuten bei 180°C Umluft.

So sieht das Ergebnis aus:

irisches Brot

Lasst es auf einem Gitter auskühlen und kostet, wenn es noch ganz leicht warm ist. 2 Tage hat es bei uns überlebt… 😉

Viel Spaß beim Nachbacken und Gutes Gelingen wünscht euch

Eure Annika

Unser Salatdressing

Drei lange, erfolgreiche Messetage in Braunschweig und Magdeburg liegen hinter mir und der Sonntag zeigt sich heute von seiner besten Seite. Die Kinder sind an Oma und Opa „verkauft“ und wir haben „ausgeschlafen“ – bis 9 Uhr! 😀

Schon auf dem Weg zur Tanzschule (ein großartiges Hobby für uns!) kann ich mich an den herbstlichen Farben kaum satt sehen!

Herbst in MD 2015

Drei Restaurants haben wir nach dem Tanzen angerufen bzw. dort angehalten und alle waren komplett ausgebucht… Also bedeutete das für mich: schnell was kochen. Es hat sich glücklicherweise noch etwas Feldsalat angefunden, Passata war da – Spaghetti sowieso – und die letzte Zucchini der Saison! Diese habe ich fix in Scheiben geschnitten, mit einer Zwiebel angebraten und Passata dazu gegeben. Teil 1 fertig 😉

Nudeln mit Zucchini

So mache ich gaaanz oft unser Salatdressing – nach Gefühl:

Balsamico-Essig

Honig

Senf, mittelscharf

Salz, Pfeffer

Pflanzenöl.

Bis auf das Öl gebe ich alle Zutaten zusammen in eine kleine Schüssel und verrühre alles – erst dann gebe ich unter kräftigem Rühren das Öl dazu, damit sich alles gut verbinden kann.

Balsamico-Salatdressing

Für den Salat habe ich noch ein paar einsame Pilze in Scheiben geschnitten und gebraten. Lecker!

Nudeln und Salat

Ich muss ja gestehen, dass ich sonntags total gern Mittagschlaf mache. Nur war das Wetter so verlockend, dass wir noch eine Stunde spazieren gegangen sind, bevor wir die Kinder abgeholt haben. Seht selbst:

Herbst1 Herbst2 Herbst3 Herbst4 Herbst5 Herbst6 Herbst7 Herbst8

Einen goldenen Herbst wünsche ich euch! 🙂

Eure Annika

Mein gemüsiges Chili con carne

Durch meinen Job gibt es immer wieder Wochenenden, an denen ich unterwegs und außer Haus bin. Morgen ist wieder so ein Tag – es zieht mich nach Hamburg zum Team Meeting! 🙂

Meine Familie soll natürlich nicht hungern müssen und bevor der liebste Mann sich in die Küche stellen muss, bereite ich lieber etwas vor. Große Portionen lassen sich ziemlich unkompliziert zubereiten und – es lohnt sich! Zwei Tage davon essen, eine Variante am dritten Tag und dann auch noch eine Portion einfrieren. SEHR praktisch 😉

Für mein gemüsiges Chili con carne braucht ihr:

1 Bund Suppengrün

1 Zwiebel

10 Champignons

500g Hackfleisch

1 Dose gehackte Tomaten

1 Dose Mais

1 Dose Riesenbohnen

1 Dose rote Bohnen

etwas Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer, Chili/ Cayennepfeffer, Paprika edelsüß

Das Suppengrün, die Zwiebel und die Pilze habe ich ganz klein geschnitten, so dass es später kaum auffällt – aber eben Geschmack gibt. Alles zusammen in etwas Öl angeschwitzt und ihr habt eine tolle Grundlage!

Chili_VorbereitungChili_Gemüse anschwitzen

Dann gebt ihr das Hackfleisch dazu und lasst es ordentlich anbraten. Alles in der Pfanne darf gern Farbe annehmen! Wenn ihr mit dem Zwischenergebnis zufrieden seid, gebt alle Bohnen, die Tomaten und den Mais dazu. Würzen nicht vergessen! Und wenn ihr jetzt der Meinung seid, dass es nicht flüssig genug ist, gebt ein wenig von der Brühe hinzu. Mit geschlossenem Deckel kann das Chili gut und gerne 20 Minuten leise vor sich hin köcheln.

Chili I Chili II

Für die Kinder haben wir Bärchen-Nudeln dazu gekocht, es schmeckt aber auch ganz toll ohne Beilagen… 😉

Am dritten Abend habe ich Wraps genommen, mit jeweils 1 EL saurer Sahne bestrichen und 3-4 EL vom Chili darauf gegeben, aufgerollt und in eine Auflaufform gelegt. Etwas Käse drüber gestreut und bei 200°C im Ofen 20min gebacken. Tadaaa: Burritos! 🙂 (Hab vergessen ein Foto davon zu machen…)

Euch ganz viel Spaß beim Schnippeln und Nachkochen! Gutes Gelingen

Eure Annika

Hühnersuppe

Habt ihr das auch bemerkt? Der Herbst klopft nicht nur sachte an die Tür – er hämmert mächtig dagegen und macht deutlich, dass es Zeit für ihn ist. Die Tage, an denen es grau bleibt und kein Sonnenstrahl die Erde trifft, mehren sich. Der Regen wird zum Dauergast. Zumindest bedeutend öfter als noch vor 4 Wochen!

An solchen Tagen muss es etwas geben, das gegen Trübsal und Vermissen und alle anderen Wehwehchen hilft – chicken soup for the soul – Hühnersuppe für die Seele eben. Davon mache ich so große Portionen, dass ich locker Essen für 2-4 Tage einfrieren kann.

Die Hühnersuppe ist so einfach und so wunderbar! Sie macht sich fast von selbst. 😉 Ihr braucht:

1 (Bio) Huhn

1 Bund Suppengemüse (Sellerie, Möhren, Lauch)

2 Zwiebeln

Salz

(TK) Gemüse nach Wahl (ich nehme gern 1 Packung Buttergemüse)

Buchstabennudeln

Hühnersuppe I

Dieses 1 Huhn koche ich mit dem Suppengemüse in Salzwasser ca. 4-6 Stunden. Die Brühe wird großartig und das Gemüse hat alle seine Geschmacksstoffe abgegeben, so dass es dann auch in den Abfall darf.

Huhn, gekocht

Wie ihr sehen könnt, fällt das Fleisch buchstäblich vom Knochen. So lässt es sich leicht weiter verarbeiten – ich rupfe alles in kleine, mundgerechte Stücke.

Die Kinder lieben Buchstabennudeln – wer nicht? Das ist doch ein Gefühl von Kindheit… Die Nudeln koche ich immer extra, während das „neue“ Gemüse noch einmal 5 Minuten in der Hühnerbrühe kocht. Wenn sich dann alles zusammen im Topf befindet (ihr könnt auch gern noch einmal Wasser nachgießen, um die Menge zu erhöhen), vergesst das nachsalzen nicht!

Meine Oma hat immer gesagt, dass es wichtig ist, dass einen mehr Augen anschauen (Fettaugen) als in den Teller hineinsehen. 🙂

Hühnersuppe III     Hühnersuppe II

Hier sieht’s ganz danach aus, oder? 😀

Ich wünsche euch einen wunderbaren Herbstanfang und viele Gelegenheiten für so tolle Hühnersuppe! Gutes Gelingen

Eure Annika

Tomatensalz

Mir ist aufgefallen, dass ich im Rezept für den Gemüsestrudel Tomatensalz verwendet habe. Und vielleicht sind ein paar unter euch, die davon eventuell noch nichts gehört haben? Sorgt euch nicht länger, ich sage euch ganz schnell wie es geht!

Nehmt einfach 200g Meersalz und 200g getrocknete Tomaten (Achtung, nicht die in Öl!) und hackt beides in der Moulinette oder ähnlichem Gerät fein. Dann verteilt ihr alles auf einem Blech und lasst es entweder 1 Tag an der Luft trocknen oder ihr gebt es zum Trocknen für 1 Stunde in den Ofen (bei 50°C Ober-/ Unterhitze auf mittlerer Schiene). Abfüllen in dekorative Gläser oder Dosen – FERTIG! Das war leicht, oder? 🙂

Tomatensalz

Das Salz passt super zum Salat, Gemüse und überhaupt. Da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt! 😉

Gutes Gelingen

Eure Annika

P.S.: Dieses Salz ist übrigens auch ein tolles Geschenk (Party, Geburtstag, Weihnachten – in meiner Familie gern genommen 🙂 )

Herzhafte Zucchini-Waffeln

Der liebste Mann hat heute früh zusammen mit den liebsten Kindern um 7:05h das Haus verlassen. So, wie ich es jeden Morgen mache, habe ich einen Blick in unseren Postkasten geworfen. Und welche Überraschung?! Meine Zeitschrift war da!!

Einfach Hausgemacht

Einen besseren Start in den Tag hätte es heute gar nicht geben können! 🙂 Gleich habe ich mich mit einem Kaffee auf die Couch gesetzt und erst mal durchgeblättert… Diese Zeitschrift erscheint einmal pro Quartal und ich finde sie großartig. Hier findet ihr sie auch im Netz. Schaut doch mal rein! 😉

Dort habe ich dann auch die Idee für unser Abendessen gefunden: ein Rezept für Waffeln, das ich abgewandelt habe.

Zucchini-Waffeln

ca. 300g Zucchini

250g Dinkelmehl

1 Päckchen Backpulver

200ml Buttermilch

Salz, Pfeffer

3 Eier

Mischt einfach alle Zutaten und gebt zum Schluss die geraspelten Zucchini dazu. Es sollte ein zähflüssiger Teig sein, der durch die Feuchtigkeit in den Zucchini etwas weicher wird. Bei uns hat es für 10 Waffeln gereicht und es gab eine Gemüsepfanne (Zwiebeln, Pilze, Paprika) und einen Kräuterdip (saure Sahne, Joghurt, Zitronensaft, Salz und Schnittlauch) dazu. Die Familie war begeistert! ❤

Zucchiniwaffeln

Rundum eine schnelle und leckere Sache…

Auch heute wünsche ich euch wieder viel Spaß beim Nachkochen und Gutes Gelingen!

Eure Annika

Gemüsestrudel

Kochen ist für manche eine mehr oder weniger lästige Pflicht. Normalerweise erledigen viele das so nebenbei. Mir hilft es, dem Alltagstrott ein wenig zu entkommen und zu entspannen– selbst wenn ich wenig Zeit habe. Stimmt, manchmal geht es auch mir so, dass ich denke „was denn heute schon wieder auf den Tisch bringen“… aber in den allermeisten Fällen genieße ich es, zu schnippeln, am Herd zu stehen und etwas zu zaubern. In diesen Fällen ist auch IMMER eine Hauptzutat dabei – Liebe. Ich bin der Meinung, das schmeckt man! ❤

Heute zeige ich euch, was man in 15min zaubern kann (plus 25min, die allein der Ofen zu bewältigen hat).

Gemüsestrudel

1 Paket Blätterteig, fertig aus dem Kühlregal

500g Zucchini, klein gewürfelt

8-10 Champignons, gewürfelt

1 Zwiebel, in Scheiben geschnitten

Tomatensalz/ Salz

1 Mozzarella, gewürfelt

4-6 Cocktailtomaten, geviertelt

1 Ei

Legt den Blätterteig auf Backpapier, das ihr schon auf einem Blech platziert habt. Dann stecht mit einer Gabel mehrfach kleine Löcher in den Teig und bestreut ihn mit Tomatensalz.

Das Gemüse bratet ihr in einer Pfanne in etwas Öl an und lasst es ca. 5min so vor sich hin dünsten. Würzt es und gebt es auf den Blätterteig. Toppt das Ganze mit dem Mozzarella und den Tomaten und klappt den Teig zusammen, so dass ein kleines Paket entsteht.

Gemüsestrudel I

Mit dem Ei könnt ihr die Ränder bepinseln, damit sie verklebt sind und nichts auslaufen kann. Wenn ihr dann euer Päckchen noch bestreicht, gibt es beim Backen eine tolle Farbe. Das Ergebnis könnte so aussehen:

Gemüsestrudel II

Das Gemüse wird weich, wenn ihr den Strudel ca. 25min bei 180°C backen lasst. Der Mozzarella zerläuft wunderbar… Als Dipp habe ich einen Becher saure Sahne mit Bärlauchsalz und Schnittlauch angerührt. Das war wirklich ein schnelles Abendessen und so lecker!

Gutes Gelingen! 🙂

Eure Annika